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23. Juli 2014
 

Haben die deutschen Medien beim Thema “Massenmord an rumänischen Straßenhunden” versagt?

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Geschrieben von: Thomas Böhm
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Viele deutsche Journalisten haben mit Absicht oder unabsichtlich falsch über das grausame Massaker an rumänischen Straßenhunden berichtet. Hier folgt nun ein Aufruf an die Medien und Politiker…
Sehr geehrte Redaktion,
Trotz EU-Gesetz erfolgt in Rumänien derzeit durch das neu beschlossene Gesetz der Regierung vom 25.09.2013 eine Massentötung an den Hunden.
Vergiftet, erschlagen oder lebendig verbrannt. Warum schweigen Sie und die gesamte Regierung ? Warum berichten die meisten Medien unvollständig und falsch ?

Menschen, die diese Tiere vor dem Massaker schützen, werden mit  brutaler Gewalt angegriffen. Unsere deutsche Bundes-Regierung schweigt und mit ihr fast alle Medien.

Ich schließe mich dem beigefügten Bericht von Harald von Fehr an.

Mit traurigen Grüßen
Sonja Gollwitzer

Gegen das Totschweigen und gegen alle Falschdarstellungen fordert Harald von Fehr (Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands) die Medien zur Berichterstattung über die Wahrheit und von der Politik endlich ein Eingreifen anstelle von Komplizenschaft zum Massenmord an Tieren in Rumänien.

“An alle deutschen Medien, die sich ihrer eigentlichen journalistischen Verpflichtung bewußt sein sollten – objektiv zu berichten und nicht verheimlichen !

 Sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten

wir sind sehr erschrocken, enttäuscht und beschämt darüber, wie unsere Deutsche Presse mit dem Thema „Hundemassaker in Rumänien“ umgeht!

Wenn überhaupt berichtet wurde (leider interessiert viele Medien, obgleich täglich aus aller Welt berichtet wird, nicht das entsetzliche Massaker gegen unschuldige Tiere in Rumänien !), wurde lediglich berichtet, daß Straßenhunde einen 4-jährigen Jungen getötet haben (Näheres siehe Anlagen im Anhang) und man deshalb nun den Rest der Straßenhunde zur Tötung frei gegeben hat.

Hier stellen sich für uns gleich 2 riesige Probleme:

1. Es gibt so was wie Journalistensprache, in der es heißen sollte „… ein Junge soll von Hunden getötet worden sein…“ und nicht „wurde getötet“. Die Idee dahinter – für evtl. Neulinge unter Ihnen – ist, dass man nichts als Tatsache hinstellen sollte, von dem man nicht sicher ist, daß es tatsächlich so gewesen ist.

2. Wenn Sie sich – nach dem grandiosen Fehltritt Derjenigen, die die „Fakten“ zu dieser nicht objektiven Berichterstattung zusammentrugen dennoch weiter mit dem Thema beschäftigt haben sollten – woran wir aber zweifeln – hätten Sie festgestellt, dass mittlerweile in den rumänischen Medien hauptsächlich davon die Rede ist, dass der kleine Junge in Wirklichkeit einem Pädophilen zum Opfer fiel und NICHT den Straßenhunden. Hier auch ein Auszug aus dem Bericht einer der Vorsitzenden des Rumänischen Tierschutzverbandes:
Der Fall des 4-jährigen Kindes, der angeblich von Hunden getötet wurde, erscheint nun zunehmend unglaubwürdiger für die meisten Leute, die sich immer mehrere Fragen stellen. Das Kind wurde ca. 1 km von dem Park weit entfernt gefunden, und um dahin zu gelangen, hätte es einen sogar für einen Erwachsenen besonders beschwerlichen Weg hinterlegen müssen! Umso mehr für ein Kind von 4 Jahren!  Es hätte einen steilen Hang überwinden und dann an Obdachlosen vorbeilaufen müssen. Zudem fällt den meisten der Interessierten nun auf, daß das Verhalten der Eltern, die laufend in Fernsehsendungen zu sehen sind, insbesondere das der Mutter, die merkwürdig entspannt und gelassen scheint. Um dieser Gelassenheit entgegenzuwirken, helfen manche Journalisten nach, indem sie den eigenen „Schmerz“ verkünden oder Fotos vorzeigen. Immer mehr Sachen passen nicht ins Bild. Und die Großmutter, die das Kind ungenügend beaufsichtigt hat, wird in keiner Weise beschuldigt oder zumindest befragt. Die ganze Schuld wird jetzt den Tierschutzorganisationen zugeschoben!!!!!!!!!

Die Fernsehsender, ganz besonders Antena 3, führen eine kontinuierliche und intensive Lügen- und Verleumdungskampagne, mit Beschuldigungen und unvorstellbaren Szenarien gegen die Tierschützer und insbesondere gegen die Vereine. Die Tierschutzvereine seien „Widerlinge, die das Geld des Staates verschwinden lassen“, die „sich an Straßenhunde bereichert“ hätten, die „für Unsummen Geschäfte mit den Bürgermeistern abgewickelt hätten“, „Hochstapler, falsche Tierliebhaber, alle nur vom Interesse getrieben“.

Der Verlust an Glaubwürdigkeit ist somit erzielt, so dass die Leute nun über Tierschutzvereine reden, als ob jetzt alle „Wahrheiten“ ans Licht gekommen seien. Falsche Statistiken, Bilder mit „wilden“ Straßenhunden, Interviews mit Menschen, die von Hunden „terrorisiert“ worden wären, überfluten die Medien dieser Tage!! Es werden lauter falsche Geschichten und gefälschte Dokumente vor den Augen der Bevölkerung herumgeführt!
Bereits seit 10 Tagen besprechen und behandeln die Fernsehsender dieses Thema hysterisch.

Eine in der Geschichte Rumäniens noch nie dagewesene Kampagne, die besonders von dem Fernsehsender “Antena 3” (please, send protests to site@antena3.ro) geleitet wird, verheimlicht UNGLAUBLICHE POLITISCHE INTERESSEN! Der psychische und visuelle Druck ist unerträglich, der Lynchmord durch die Medien beispiellos!

„The Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“ ist die Abteilung des Europaparlaments, die für die Einhaltung der Tierschutzgesetze zuständig ist.

Nach deren Ansicht verstößt Baescu, mit dem Aufruf die Straßenhunde in Bukarest zu töten, gegen EU-Vereinbarungen, die auch von Rumänien unterschrieben wurden.
Tierschützern ganz Europas ist es gelungen, eine politische Macht zu besiegen, indem sie erreichten, daß  in der Deklaration 26/2011 2011 vom Europäischen Parlament mit großer Mehrheit beschlossen wurde, daß das Problem Straßenhunde EUROPAWEIT über ein sanftes Managementprogramm gelöst werden muß.
Dieses Programm basiert auf den von RTN immer wieder erklärten Methoden: Shelter, Kastrationen, Adoptionen, medizinische Versorgung. SHAME ON YOU ROMANIA!

Am 25.09.2013 hat die überwiegende Mehrheit FÜR- die brutale Tötung der rumänischen Hunde gestimmt und diesem Gesetzesvorschlag zugestimmt.

Das rumänische Tierschutzgesetz soll nun auf Drängen Oprescus, dem Oberbürgermeister von Bukarest, entsprechend geändert werden: Das Gesetz sieht vor, die Straßenhunde einfangen zu lassen und nach 14 Tagen (in manchen Quellen heißt es sogar nach 7 Tagen) zu töten, sollte sich kein Besitzer finden. Wir wissen alle was dies bedeutet….Mit barbarischen Hundemorden wurde bereits begonnen!

 Nun hat sich ihre Strategie geändert, es wird Druck auf die öffentliche Meinung ausgeübt, der soll nun angeblich weiter die politische Entscheidung beeinflussen und begründen. Die Verleumdung und Schlammbewerfung der Tierschutzvereine und Tierliebhaber sind nun die Hauptziele der ganzen Bevölkerung, und sobald dies erreicht wird, führt es zur Umsetzung von Objektiven von höchstem finanziellen Interesse!

Das kollektive Gewissen wurde derart manipuliert, dass die Leute nun eigenhändig Hunde auf der Straße massakrieren, vergiften, mit dem Brecheisen erschlagen; die städtischen Tierheime werden über Nacht geleert; eine nationale Kampagne für das Einfangen der Hunde hat begonnen, Hundefänger dringen auch in den Höfen der Menschen ein. Das Bewusstsein der Menschen wird derart überrumpelt, dass diese sich sogar gegenseitig verleumden, angreifen und verstümmeln!

 Der Protest gegen die Einsetzung von Zyaniden für den Goldabbau in Rosia Montana hat seit 9 Tagen 10.000 Menschen auf die Straßen getrieben. Obwohl es eine noch nie zuvor dagewesene Protestaktion in Rumänien ist, reden die Fernsehsender nur höchst selten davon, und behandeln fast ausschließlich das Thema des Kindes, das angeblich von Hunden gebissen wurde und gestorben ist.
Des Weiteren finden Sie hier die Stellungnahme eines Vertreters des Europäischen Parlaments:

Like you, I am shocked about the actions taken by authorities and support the demands made by the Animal Welfare Intergroup of the European Parliament. The killing of thousands of stray dogs is not an acceptable solution to a problem that can only be solved through sterilisation and an extensive strategy. The EU cannot turn a blind eye. We have to act swiftly and I will actively support a solution in the European Parliament. Yours truly, Michael Cramer

Und abschließend noch ein Fernsehbericht aus der Schweiz – Medienleute, die scheinbar deutlich besser recherchiert haben als Sie… http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fvimeo.com%2F74167877&h=SAQHgRX79AQHmpG-1_TzOs12ksuuuqBd1WZ2PBjqE_qAzTA&s=1

Mittlerweile werden die Straßenhunde, die auch von IHNEN als gefährliche Monster, die Rumäniens Straßen unsicher machen, betitelt wurden, getötet: Das heißt, sowohl Polizei, öffentlicher Dienst, als auch die Bürger von Rumänien selbst laufen durch die Strassen, hetzen die Hunde zusammen, werfen sie dann lebendig ins Feuer (siehe Anhang), steinigen und erschlagen sie und treten sie zu Tode.

Es ist ein riesiges Blutbad und Massaker. Sie finden einige Bilder in den Anhängen – so daß Sie endlich einmal sehen, auf wessen Seite Sie sich gestellt haben.

Es werden gleichermaßen einfach alle Tiere ermordet – Alte, Junge, Welpen, Kranke und Gesunde. Die Wenigen die versuchen, einzelne Tiere zu retten, werden diskriminiert, beschimpft und teilweise sogar tätlich angegriffen. So hat der Mop sogar eine 62-jährige Frau, die einen Hund füttern wollte, brutal erschlagen!

Der Rest Europas steht fassungslos daneben und kann nicht begreifen, wie ein in die EUROPÄISCHE UNION integriertes Land fähig ist, solche grausamen Taten vor unseren Augen zu begehen. Und die Deutsche Presse stellt das Ganze als „notwendig“ hin, um der „Plage“ Herr zu werden!

Nun bitten wir Sie eindringlich um Folgendes:

Bitte berichten bzw. zeigen Sie – sollte dies noch nicht geschehen sein, wird es doch wohl allerhöchste Zeit – wenn Sie bereits etwas über Rumänien berichtet oder gesendet haben, erstens eine Korrektur und klären Sie unsere Mitbürger auf, was WIRKLICH in Rumänien geschieht – denn genau DAS sollte Ihr Job sein!

Da es in Ihrer Branche ohnehin nur um Umsatzzahlen geht, schlage ich folgende Schlagzeilen vor, denn DIE werden sich verkaufen: 2 Wochen vor den Wahlen ignorieren alle (!) Politiker die grauenhaften Tiermorde in Rumänien – Angela Merkel, als Kanzlerin eines tierlieben deutschen Volkes zeigt keinerlei Mitleid mit Tausenden brennenden, erschlagenen Hunden im Mitgliedstaat der EU RUMÄNIEN – Mitglied der EU – TÖTET Tausende unschuldiger Tiere auf bestialische Art und Weise – EUROPA SCHAUT ZU

Wir werden nicht versuchen, Sie, als die Medienlandschaft Deutschlands, daran zu erinnern, daß wir als Menschen bemüht sein sollten, Moral, Anstand, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vorne anzustellen, denn in der Medienbranche zählen andere Kriterien.

Aber SIE SIND VERPFLICHTET, uns Deutschen die WAHRHEIT nicht vor zu enthalten – was Sie derzeit noch tun!

http://wieboldtv.de/rumaenien-ist-am-ende.html

Also, tun Sie endlich das Richtige und helfen Sie uns zu retten, was noch zu retten ist!

Im Namen der Tierschutz-Union und aller Menschen, denen unsere Natur, die Tiere und auch ihre Mitmenschen noch etwas bedeuten.

Mit freundlichen Grüßen

Harald von Fehr, Kooperationsleiter der Unabhängigen Tierschutz-Union Deutschlands

 

Deklaration 26/2011 EU

„The Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“ ist die Abteilung des Europaparlaments, die für die Einhaltung der Tierschutzgesetze zuständig ist. Nach deren Ansicht verstößt Baescu, mit dem Aufruf die Straßenhunde in Bukarest zu töten, gegen EU-Vereinbarungen, die auch von Rumänien unterschrieben wurden.

In der Deklaration 26/2011 wurde 2011 vom Europäischen Parlament mit großer Mehrheit beschlossen, daß das Problem Straßenhunde EUROPAWEIT über ein sanftes Managementprogramm gelöst werden muß.
Dieses Programm basiert auf den von RTN immer wieder erklärten Methoden: Shelter, Kastrationen, Adoptionen, medizinische Versorgung. SHAME ON YOU ROMANIA!

Der neueste Stand ist, daß am 09.09.2013 die parlamentarischen Ausschüsse in Rumänien FÜR- die brutale Tötung der rumänischen Hunde gestimmt und am 10.09.2013 mit überwiegender Mehrheit diesem Gesetzesvorschlag zugestimmt haben.

Das rumänische Tierschutzgesetz soll nun auf Drängen Oprescus, dem Oberbürgermeister von Bukarest, entsprechend geändert werden: Das Gesetz sieht vor, die Straßenhunde einfangen zu lassen und nach 14 Tagen (in manchen Quellen heißt es sogar nach 7 Tagen) zu töten, sollte sich kein Besitzer finden. Wir wissen alle was dies bedeutet….Mit barbarischen Hundemorden wurde bereits begonnen!





 
 

 
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