Selenskyj, Trump und die Treibjagd-Demokraten

US-Präsident Donald Trump - Foto:Von Evan El-Amin/shutterstock

Wenn die Auswirkungen nicht oftmals so verheerend wären, möchte man die große Weltpolitik lieber als total überteuertes Unterhaltungsprogramm oder seltsames Glücksspiel abtun. Nur leider wird das dem Drama nicht gerecht. Zur Zeit spielt eine ganz illustre Dreieckskomödie, die sich zwischen der Ukraine und den USA abspielt. Die Beteiligten sind die in der Überschrift genannten Protagonisten. Wer in den letzten Wochen den Medienzirkus verfolgte, der weiß genau welche Präferenzen unsere Berichterstatter haben.

Die Demokraten versuchen Donald Trump aus dem Amt zu jagen. Dazu möchten sie sich gerne die gut bezahlten Verbindungen zur Ukraine zunutze machen, sofern das nicht bereits zu spät ist. Immerhin haben sich die USA den Putsch 2014 rund 5 Milliarden Dollar kosten lassen, wie Victoria Nuland einst eingestand. Alles nur, um etwas näher an die Höhle des russischen Bären heranrücken zu können. Zu Zeiten eines korrupten Poroschenkos hätten die US-Demokraten womöglich ein glücklicheres Händchen gehabt. Nun, der neue Präsident der Ukraine, der Wolodymyr Selenskyj, kann bezüglich einer möglichen Korruptheit, was in der Ukraine angeblich „guter Standard“ sein soll, noch nicht abschließend eingeschätzt werden.

Haben sich die Demokraten verzockt?

Die Demokraten haben bislang, aufgrund von Whistleblower-Informationen darauf bestanden, dass Trump seinen ukrainischen Amtskollegen bedrängt haben soll. Das Drängen des Trump soll Ermittlungen gegolten haben, die die Ukraine gegen Joe Biden und seinen Sohn Hunter führen sollte. Das möchten sie Trump gerne als Bösartigkeit ins Stammbusch schreiben lassen, die ihm dann sein Amt kosten soll. Die Demokraten fühlen sich bei diesem ausgesprochenen Glücksspiel[Werbung] offenbar ziemlich sicher. Aber so ist es inzwischen zu einem heiklen Staatsakt geworden, bei dem sie sich am Ende noch wünschen doch lieber woanders ihr Glück gesucht zu haben.

Wäre der Joe Biden nicht ausgerechnet Demokrat und Konkurrent um die Position des „US-Präsidentendarstellers“ im Jahre 2020, wäre vermutlich an so einer Ermittlung nichts auszusetzen gewesen. Korruption sollte schließlich weltweit bekämpft werden und nicht immer nur bei in den anderen Nationen. Jetzt kommt es aber noch viel schlimmer: Der ukrainische Präsident fühlt sich von Donald Trump nicht unter Druck gesetzt. Dann hat Selenskyj das wohl, ganz zum Leidwesen der US-Demokraten, so aufgefasst, wie man das unter Präsident so auffasst, als Hinweis und allenthalben als kollegiale Bitte.

Die saubere Familie Biden

Warum eigentlich jetzt die ganze Aufregung? Vielleicht sollte man Joe Biden nicht nur als Präsidentschaftskandidaten betrachten. Ebenso interessant ist doch seine mögliche Rolle als korrupter Vizepräsident unter Barack Hussein Obama? Sollte sich in die Richtung ein Verdacht erhärten, gäbe es doch genügend Anlass für entsprechende Ermittlungen. So ist es nichts neues, dass Biden-Sohn Hunter immer gerne in der Furche seines Vaters gute Kontakte und Möglichkeiten aufklaubte und die zu Geld machte. Ohne den Vater Vize-Präsidenten hätte er dazu wenig bis gar keine Gelegenheit gehabt. Wie soll man denn sowas nennen … außer „Familienbetrieb“?

Wie oben bereits erwähnt, stürzt sich der Mainstream gewohnheitsmäßig auf Donald Trump. Er ist ihr täglicher Feind schlechthin. Nur kommen neutrale Informationen dabei oftmals etwas zu kurz oder sie kommen gar nur völlig einseitig. „Ukraine-Krise“: Was der Spiegel seinen Lesern über Joe Biden und seinen Sohn verschweigt. Wenn man auf den Journalismus pfeifen kann und nur einer Eigentümer-Direktive folgt, dann kommen solche Berichte zustande. Sicher, für Kenner der Materie nichts neues, nur leider für den Journalismus schlechthin kein gutes Zeugnis.