Buntes Silvester: Alleine in NRW 4.800 Polizisten zum Schutz vor Gewalt und „sexuellen Übergriffen“

Die Polizei wird auch heute wieder alle Hände voll zu tun haben (Foto:Imago)

Düsseldorf – Das „neue Deutschland“ passt sich auch in der Silvesternacht den rundumbereicherten neuen Gegebenheiten an: Alleine in Nordrhein-Westfalen sollen heute Nacht 4.800 zusätzlich abgestellte Polizisten Übergriffe und Sicherheitsrisiken eindämmen. „Speziell qualifizierte“ weibliche Beamte sollen sich zudem um die „Betreuung bei Sexualdelikten“ kümmern.

Wenn, wie uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit versichert wird, die vermeintliche Zunahme von Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen seit 2015 auf kognitiver Verzerrung beruht und die Massenmigration mehrheitlich junger Männer aus patriarchalen-rückständigen Kulturkreisen angeblich keine erhöhte Delinquenz bewirkte; wenn auch deutsche Männer schon immer junge Frauen im öffentlichen Raum antanzten, mit Macheten zum Sex zwangen, in der Gangbang-Gruppe reihum vergewaltigten (wie in Freiburg, Mülheim, München und vielen anderen Orten geschehen) – wieso, fragt man sich, ergreift dann die Polizei im bevölkerungsstärksten Bundesland solche Vorsichtsmaßnahmen?

Der Nachhall des „Treffens der Kulturen“ per Silvester-Massenbelästigungs-Party am Kölner Dom 2016 sitzt in NRW natürlich tief – doch die Aufbietung der Sonderkontingente an Beamten zu Silvester zeigt, dass die Behörden die Sicherheitslage intern wohl doch ganz anders einschätzen, als sie sie der Bevölkerung beschwichtigend weismachen wollen.

„War alles schon immer so“ – ach wirklich?

Der Silvester-Erlass des Innenministeriums sehe, schreibt „Bild„, ein „offensives und konsequentes Einschreiten der Polizisten“ vor, wenn es „zu Störungen der öffentlichen Sicherheit und zu Gewalttätigkeiten“ komme. Auch dies klingt sehr nach Erfahrungen mit einschlägigen Tätergruppen.

Und die auf Sexualdelikte spezialisierten Beamtinnen – worin besteht eigentlich deren besondere Qualifikation? In Arabischkenntnissen? Innenminister Herbert Reul (CDU) versichert jedenfalls: „Polizistinnen und Polizisten werden alles tun, um sexuelle Übergriffe und Gewalt zu verhindern.“ (DM)