WDR zeigt: Das erträumte Paradies Europa ist nicht real

WDR zeigte Anfang 2018 den erwachsenen Afghanen Nemat, der am Weinen war wie ein kleines Kind, da er in Bihac auf der Balkanroute fest hing. Raten Sie mal, wo er sich jetzt befindet. (Der migrantenfreundliche Sender des WDR hat ihn in Köln getroffen.) Er berichtet von traumatischen Erlebnissen, die er in Bosnien erlebt hat. Mehr als 1 Jahr war er unterwegs, bis er sein Traumziel Deutschland erreicht hat. Er berichtet auch von islamistischen Selbstmordattentätern, die Freunde in Lagern in Bosnien getötet haben. Der WDR hakt nach: Hat es sich gelohnt nach Deutschland zu kommen? (Denn es sind noch viel mehr, die darüber nachdenken, nach Deutschland umzusiedeln) – und seine Antwort ist klar: Nein, es hat sich nicht gelohnt. Er behauptet, Deutschland entscheide über den Asylantrag, abhängig davon ob jemand gefällt oder nicht. Nemat berichtet, dass er in Frankreich unter einer Brücke geschlafen hat, dass er dort 3 Stunden auf eine Dusche warten musste und dass es ein „Paradies“ ist, wo man sich in der Schlange anstellen muss. Er sagt, dass in Afghanistan niemand unter eine Brücke neben Hunden schlafen muss, in Europa hingegen schon – selbst wenn man der Prinz von Afghanistan ist.
Aktuell wartet Nemad oder Nimad (WDR weiß offenbar nicht genau, wie er denn nun heißt, denn sie schreiben zwei Schreibweisen) auf die Entscheidung über seinen Asylantrag und genießt bis dahin sein Leben in Deutschland.

(Quelle)