Ohnmächtiger Volkszorn und Wut der Beitragszahler: Hundertfache Strafanzeigen gegen den WDR

Nicht nur der Skandal um den WDR-Kinderchor und das „Omasau“-Hetzstück brachte viele deutsche Gebührenzahler auf die Palme, sondern auch die anschließenden schamlosen Versuche der systemtreuen hauseigenen Journalisten, den Spieß umzudrehen und statt Selbstkritik die öffentliche Empörung in die rechte Ecke zu stellen. Wie sehr die Gemüter hochkochen, beweist die Masse an Strafanzeigen, die gegen den linken Staatssender erstattet werden.

Wie die Staatsanwaltschaft Köln gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigte, sind mittlerweile rund 200 Strafanzeigen gegen den Sender aus dem gesamten Bundesgebiet eingegangen; täglich kommen 10 weitere hinzu.

Hauptsächlich richten sich die Anzeigen gegen Intendant Tom Buhrow, gegen Redakteure und Mitarbeiter des Senders (konkret natürlich auch gegen den verantwortlichen WDR2-Chorleiter des „satirischen“ Kinderhetzliedes) und gegen Twitter-Autoren. Zuständig für „Rundfunkinhaltsdelikte“, die hier berührt sind, ist dasselbe Dezernat der Anklagebehörde, das auch in politischen Straftaten ermittelt – und für Fußballkriminalität.

Diesmal ist der WDR zu weit gegangen

Der regierungsergebene, zwangsgebührenfinanzierte Frame-Sender hat es diesmal anscheinend wirklich zu weit getrieben – nicht nur mit seiner Seniorinnenbeschimpfung im „Umweltsau“-Skandal selbst, sondern auch durch sein absurdes Krisenmanagement, das die verkrusteten, linksdogmatischen Strukturen im Haus dann in schonungsloser Offenheit ans Licht brachte. Es könnte für die WDR-Agitatoren also eng werden.

Ob es allerdings wirklich zu einer Anklageerhebung oder gar einem Gerichtsverfahren wegen der Anzeigen und Strafanträge kommt, die mehrheitlich wegen Beleidigung, Verletzung der Fürsorgepflicht oder Volksverhetzung gestellt wurden, ist unklar. Der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn kündigte zwar an, dass auf jeden Fall jeder einzelnen Anzeige nachgegangen werde – doch wenn die Legendenbildung weiterhin Erfolg hat, bei der öffentlichen Empörung handele es sich in Wahrheit um eine „rechtspopulistische“ Kampagne, werden vermutlich auch die Anzeiger entsprechend kategorisiert – und ihre Strafanzeigen in die Tonne getreten… (DM)