Neue deutsche Leidenschaft: Flüchtlingspornos

Symbolfoto: Von Lissma/shutterstock

Seit der Merkelschen Grenzöffnung 2015 ist das Interesse an sogenannten „Flüchtlingspornos“ ungebrochen. In diesem Jahr rechnet man mit einem neuen Rekord: Mehr als eine Million Mal pro Monat könnten diese speziellen Pornos 2020 aufgerufen werden, so die Erwartung.

Deutsche seien von Flüchtlingspornos regelrecht besessen, berichtet das britische Blatt The Sun. Das Interesse an diesem Genre sei gewachsen, seit Angela Merkel im Jahr 2015 die Türen des Landes öffnete und eine europäische Migrantenkrise auslöste. In Deutschland seien sogar spezialisierte Filmfirmen gegründet worden, die sich nur mit sogenannten „Flüchtlings-“ und „Hijab-Pornos“ befassen.

Die Google-Suche nach beiden Kategorien habe in den letzten vier Jahren ebenfalls stark zugenommen. Beliebte Websites wie YouPorn und Pornhub würden Hunderte verwandter Clips auflisten. Das Interesse an sexbereiten muslimischen Hijabträgerinnen steige weltweit an, berichtet auch die Seite InfoMigrant.

Nach Angaben des populären Erotikanbieters „xhamster“ gab es 2015 nur ein geringes Interesse an „Flüchtlingspornos“, in denen „weiße Männer“ es mit „exotischen“ Frauen im Hijab treiben.

Bei den Darstellerinnen handelt es sich um mutmaßlich echte Syrerinnen und auch verkleidete Pornodarstellerinen. Gern werde Arabisch gesprochen, um das Treiben authentischer zu machen.

Vor zwei Jahren berichtete die Zeit ausführlich über das Interesse „weißer deutscher Männer“ an sexuellen „Unterdrückungs- und Demütigungsphantasien“ gegenüber muslimischen „Flüchtlingsfrauen“ und schaffte auch dort den Brückenschlag zur AfD und vermeintlichen Nazis. „Statistik-Experten“ zogen im Auftrag der Zeit den Taschenrechner und und schätzten allein für xhamster 800.000 Aufrufe monatlich. Genaue Zahlen gäbe es seitens der Pornoanbietern nicht: „Betriebsgeheimnis“.

Natürlich schaffte Zeit-Autor Mohamed Amjahid auch den Brückenschlag zur AfD: Besonders hoch sei das Interesse zur Zeit der Bundestagswahl im September 2017 gewesen, als in vielen Talkshows „Obergrenzen für Flüchtlinge“, die „vermeintliche Islamisierung“ diskutiert wurden und „Straßenzüge mit AfD-Plakaten gesäumt“ waren.

Auch der Nazi-Hinweis darf nicht fehlen: „Es kann durchaus sein, dass Neonazis hier ihre sexuellen Phantasien ausleben“, bedient der Sexologe Jakob Pastötter das interessierte linken Zeit-Publikum.

Immerhin gibt es auch einen Hinweis auf einen der „Macher“: In Berlin habe sich der „Pornodarsteller und -Produzent Antonio Suleiman niedergelassen. Der Syrer macht auf Twitter, Facebook, Snapchat und Instagram exzessiv Werbung für seine Flüchtlingspornografie made in Germany.“ (MS)