Medienkritik: Die Gremien des WDR – so weiß wie die Handballer

Der WDR hat wieder zugeschlagen. Diesmal kritisierte der skandalträchtige Sender den Verband der deutschen Handballer, der Sport sei in Deutschland zu weiß und erreiche die Migranten nicht. Dreht man die Behauptung um 180 Grad um, sieht man erst, wie rassistisch sie klingt. Und verlogen ist sie auch. Denn ein Blick auf die Gremien des WDR – Rundfunkrats, des Verwaltungsrats und der Personalvertretung zeigt: Der WDR ist mindestens so weiß wie die Handballer, deren Verband hier ein schwerer Vorwurf gemacht wird. Doch warum werden jetzt mit einem Beitrag – so kurz nach dem Mega-Skandal um das Oma-Video und die Umweltsau – erneut solche Wellen geschlagen? Ist es Dämlichkeit? Nachlässigkeit? Ein völlig verunglückter Versuch, Punkte im linken Mainstream zu sammeln? Oder ist es gar ein Ablenkungsmanöver, eine Blendgranate, die die Aufmerksamkeit auf einen anderen, kleiner konfektionierten Skandal lenkt? Markus Gärtner fasst zusammen.

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