Marsch nach Berlin – Gegen Kindesentzug – Start in Stuttgart

Stuttgart: Der Youtubekanal Remstal Rebell informiert aktuell über einen Marsch gegen Kindesentzug nach Berlin, der in Stuttgart startete. Dazu veröffentlichte die Organisation des Marschs nach Berlin den folgenden Brief.

„Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir sind , zu Fuß und mit dem Rad, unterwegs von Stuttgart nach Berlin. Wir wollen auf das Leid vieler Kinder und Familien hier in Deutschland aufmerksam machen. Wir bitten darum, dass Ehe und Familie wieder unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen, und dass jede Mutter Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft hat. Genau so wie es unser Grundgesetz dies vorsieht. Wir bitten auch um den besonderen Schutz für unsere Kinder und die Berücksichtigung deren Willens. Ebenso die Einhaltung der UN Kinderrechte. Leider musste Deutschland diesbezüglich schon mehrfach von der UN gerügt werden.
In vielen Schulen ist Mobbing ein großes Problem. Kinder und Eltern werden alleine gelassen. Viele Kinder bringen sich wegen Mobbing um oder versuchen das. Einige überleben diese Selbstmordversuche schwer behindert.

Zu viele Familien werden durch Kindesentzug, der Ultima Ratio sein sollte, zerstört.
Laut statistischem Bundesamt wurden ca.
¼ wegen Überforderung
¼ wegen Anzeichen Misshandlung, Verwahrlosung, Beziehungsprobleme
16% unbegleitete minderjährige Einwanderer
der Rest aus sonstigen Gründen in Obhut genommen.
Insgesamt war ca ¼ der Kinder aus Familien, Heimen Pflegefamilien ausgerissen und dorthin zurückgebracht worden.
Die Inobhutnahmen wurden;
57% von Jugendamt oder Sozialdienst
12% von Polizei und Ordnungsbehörden
7% von Eltern
5% von Ärzten, Lehrern, Verwandten
angeregt.
Bei 18% baten Kinder um Hilfe
Die Statistik zeigt, wenn man die unbegleiteten Einwanderer und die Ausreißer herausnimmt, dass ca. die Hälfte der aus den Familien genommenen Kinder wegen Überforderung von ihren Familien getrennt wurden.

Wir sind klar dafür, dass Kindern in Notlagen geholfen wird. Dass sie vor Missbrauch, Misshandlung, Verwahrlosung geschützt werden. Doch immer dann, wenn Familien überfordert sind, ist Hilfe in der Familie notwendig. Sei es durch Erziehungsbeistand, Haushaltshilfe, Elternschulungen, Eltern Kind Kur oder Freizeiten für die Kinder und Beratung wie man in den Genuss dieser Hilfen kommt. Bei dieser Unterstützung ist es absolut notwendig auf Augenhöhe und wertschätzend zu agieren. Unterstützung sollte erst innerhalb der Familie gesucht werden. Sind Großeltern oder andere Verwandte da, die dies übernehmen können. Besonders Familien, in denen behinderte Menschen leben, benötigen Unterstützung.
Des weiteren bitten wir, Familien so zu stärken, dass sie nicht in Überforderung kommen. Dazu gehört auch bezahlbarer Wohnraum für Familien. Ausreichender Lohn oder Grundsicherung für die Kinder, dass nicht beide Eltern gezwungen sind zu arbeiten und sie noch genügend Kraft für ihre Kinder haben.

In den Lehrplänen der Schulen brauchen wir,
Präventivmaßnahmen / Kurse gegen Mobbing.
Für soziales Miteinander, Wertschätzung, Respekt.
Haushaltsführung, Säuglingspflege und Erziehungsgrundlagen.
Bitte Helfen Sie unsere Kinder und ihre Familien zu stärken und zu schützen. Sie sind die Grundlage, die unsere Gesellschaft trägt.

Hochachtungsvoll
Barbara Hammer“

(Quelle)