MEDIENKRITIK – Warum auf die Medien kein Verlass ist

Seit Jahren schreiben die Medien im Mainstream kräftig gegen Tesla an. Mal ist der E-Auto-Pionier eine Totgeburt, dann ein Pleite-Kandidat oder ein Fiasko. In der Welt konnten wir im November 2018 lesen (die Überschrift war ein Zitat) es sei absurd, „dass Tesla noch am Leben ist“. Doch plötzlich wird das Unternehmen als Himmelsstürmer präsentiert, als Vorzeige-Unternehmen und davoneilender Pionier, den auch deutsche Hersteller nachzuahmen versuchen. Jetzt ist Tesla nicht mehr das Unternehmen, dem in wenigen Jahren die „Pleite“ droht, sondern eine Zugmaschine, die ganze Börsenindizes mitzieht und der Konkurrenz das Fürchten lehrt. Die Medien haben die Erfolgsgeschichte entweder völlig falsch eingeschätzt oder das Unternehmen bewusst schlecht gemacht. Für das Publikum, die verbliebenen Leser der Mainstream-Zeitungen, ist das einmal mehr ein Beispiel das zeigt, warum wir uns auf die Medien nicht verlassen können. Sie haben im vergangenen Jahrzehnt dem Gold keine Zukunft gegeben, ein Jahrzehnt, in dem der Goldpreis 650% zulegen konnte. Die Medien haben die Finanzkrise 2008 mit ganz wenigen Ausnahmen nicht kommen sehen. Sie haben zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts Millionen von Sparern in den kollabierenden Neuen Markt getrieben. Und sie haben die Erweiterung des Schengen-Raums in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrzehnts wegen der freien Grenzen gefeiert, jedoch die Warnungen von Experten, dass mit der Freizügigkeit auch grenzüberschreitende Kriminalität in großem Ausmaß kommen würde, einfach in den Wind geschlagen.

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