Hass gegen Hopp ist LINKSEXTREM

Linker Hass gegen Hopp (Foto: Imago

Seit dem vergangenen Fußballwochenende tobt eine Debatte rund um die erneuten Schmähungen auf den Rängen in den Stadien gegen den Mäzen Dietmar Hopp. Dabei wird, wie in Deutschland mit seiner verflachten Debattenkultur üblich, der Kern eines Konfliktes politisch vorsortiert um alle Beteiligten in die politisch korrekten Schubladen zu stecken.

Von Hans S. Mundi

Das ist für den kritischen Zeitgenossen äußerst unterhaltsam, denn derzeit purzelt Hopp immer wieder raus aus der Schublade, denn die wahren Hintergründe lassen sich kaum verschleiern. Der Mainstream gerät in Erklärungsnot – die Hassprediger kommen nämlich von LINKS, die Attacken auf Hopp bewegen sich überdeutlich im linken Spielfeld aus Antifa und Antikapitalismus.

Hass auf den bodenständigen deutschen Unternehmer

Der Hass gegen Dietmar Hopp beschäftigt die Bundesliga nicht erst seit Samstag, sondern bereits, seit die TSG Hoffenheim 2007 zum ersten Mal in der Bundesliga auftauchte. Hopp hatte als Geldgeber maßgeblich dazu beigetragen, dass die TSG, für die er als Jugendlicher selbst spielte, den Sprung von der Kreisliga in die Bundesliga schaffte. Ihm wurde dabei vorgeworfen, die in der Bundesliga bestehende 50+1-Regel, die den Einfluss von Investoren und anderen Geldgebern genau regelt, zu untergraben und mit der TSG Hoffenheim einen „Retortenklub“ zu erschaffen, der mit einem eigenen Stadion gut über die Runden kommt. Deshalb wurde Dietmar Hopp früh angefeindet, auch von Konkurrenten. Der damalige Mainz-Manager Christian Heidel merkte in der ersten Bundesliga-Saison der Hoffenheimer an, es sei schade, dass „so eine Mannschaft einen der 36 Plätze im Profifußball wegnehme“.“

Kampf dem Kapitalismus, weg mit dem Mäzen

Gab es bei den jüngsten Ausfällen beim Spiel der Hopp’schen TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern München mal wieder riesengroße Banner mit einem Fadenkreuz auf dem Konterfei von Hopp, so war das Erschrecken über diese Aufforderung zum finalen Todesschuß durch Scharfschützen diesmal besonders groß. Bayernmanager Rummenigge am Spielfeldrand mit Hopp in optischer Solidarität, beide Mannschaften spielten die letzen 15 Minuten der Parteien eine Art Trainingsfußball mit symbolischem Ballgeschiebe ohne echtes Spiel. Dabei sind diese Schmähungen, wie der oben zitierte Artikel belegt, bereits seit 13 (!) Jahren die Begleitmusik für Spiele der TSG. In den Kommentaren mischt sich dabei aber stets ein beunruhigender Unterton ein – man kennt diese Wortwahl, vieles bei SPD, Grünen und Linkspartei klingt, vor allem an deren jeweiliger Basis, nicht anders.

Die Fans bleiben rebellisch, sie sind doch nur der Mainstream

Die Fans begründen ihre Wortwahl folgendermaßen: „Man muss den Wortlaut nicht gut heißen, aber es gab für uns hierzu keine Alternative, da nur so das Thema die nötige Aufmerksamkeit erhält. Will man zukünftig immer wenn solche Beleidigungen auf der Zuschauertribüne geäußert werden, Fußballspiele ab- oder unterbrechen, wird man keine Partie mehr über 90 Minuten spielen können. Die Unterbrechung heute war einfach nur überzogen und absurd. Fußball bleibt dreckig – Fans bleiben rebellisch – Gegen Kollektivstrafen – F***k dich DFB!“, heißt es abschließend.“l

Hopp ist das falsche Opfer für Merkels Mainstream

Der sich ausbreitende Hass gegen einen äußerst mildtätigen Sponsor, der, erstens, sein Vermögen redlich und erfolgreich erwarb, und der, zweitens, als Arbeitgeber, als Steuerzahler und als geldstarker Unterstützer sozialer Projekte, als Förderer sportlicher Jugendarbeit zu der auch die Frauenförderung gehört, richtet sich ganz klar gegen eine bei LINKEN verhasste Symbolik und das zu entlarvende und dann zu enteigenende Stereotyp. Ausgerechnet auf n.tv. gab es nach dem Bayer-Spiel einen entlarvenden Kommentar, der sinngemäß aussagte, dass erst „ein alter weißer Millionär“ kommen müsse um den Hass in den Stadien anzuprangern. Es folgte sofort eine Liste von Fußballern mit Migrationshintergrund und dunkler Hautfarbe und die rassistischen Anfeindungen gegen diese Spieler. Im Affenzahn wollte man weg von Hopp und hin zu Rassismus-Verschissmus-AfD-Bashing-Runde-Tische-gegen-Rechts. Klappt nur nicht. Der Fall Hopp bleibt im Fokus und damit steht das „falsche Opfer“ im Mittelpunkt, welches sich nicht in den Meinungskrieg gegen die AfD vorsätzlich hinein ziehen läst.

Deutschland driftet und nähert sich dem Abgrund

Das führt zu einem Eiertanz an dem wir in den kommenden Tagen noch jede Menge Freude haben dürften. Denn die kritisierten Hass-Fans aus oft fragwürdifgen Ultra-Kreisen beweisen in ihren Stellungnamen eine auffällige Nähe zu den Hetzportalen der LINKEN, wie indymedia oder andere Sprachrohre der Antifa, der Grünen Jugend, der Jusos sowie der gesamten Linkspartei. Der Versuch, Hopp in den Schmähungen gegen dunkelhäutige Fußballer – tatsächlich eine weitere Schande in den Stadien!!!! – einzureihen, kann nur kläglich scheitern.

Denn der antikapitalistische Ansatz, der Hass auf Leistungsträger, die Wut auf die bürgerliche Gesellschaft mit ihrer sozialen Marktwirtschaft sowie schaffenden Unternehmern, der blindwütige Furor auch von LINKSEXTREMEN Gruppen, wie etwa Fridays for Future, welche den Kapitalismus als Umweltsau dekonstruieren und zerstören wollen, schimmert von den Merkelmedien bis runter zu den Ultras durch. Der linke Hass in den Stadien beweist damit auch eine Nähe zu allen anderen Extremisten, denn Hass und Hass gesellt sich gern. Man stelle sich nur vor, Hopp wäre jüdischer Abstammung – LINKSEXTREME und RECHTSEXTREME würden sich auf den Rängen verbrüdern und sich ewige Treue schwören. So schrecklich ist es in Deutschland schon wieder. Wie einst in Weimar.