Merkel-GroKo rechnet sich CO2-Werte passend

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In einem Land, in dem solange gewählt wird, bis Merkel & Co das Ergebnis passt, dürfte es niemanden verwundern, wenn am CO2-Ausstoß solange herumgedreht wird, bis es zum Wunschprojekt „generelles Tempolimit auf Autobahnen“ passt. 

Als im vergangenen Jahr die Diskussion über ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen begann, hatten die Befürworter genau zwei Argumente: Zum einen die Verringerung des CO2-Ausstoßes und eine Verringerung der Unfalltoten auf Deutschlands Autobahnen.

Wie bereits berichtet, hat sich das links-grüne Lieblingsprojekt „Leben retten durch Tempolimit auf Autobahnen“ als weitere Luftnummer erwiesen, da es im vergangenen Jahr noch nie seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren so wenige Verkehrstote gab. Sprich: die Zahl der Verkehrstoten ist gänzlich ohne grünes staatliches Diktat drastisch gesunken.

Und deshalb mussten nun wohl schnell neue Zahlen her, um wenigstens noch das „Umweltargument“ irgendwie zu stützen. Im Dezember 2019 hatte der ADAC ausgerechnet, dass mit einem Tempolimit maximal 2 Millionen Tonnen CO2 – als 2 % !!! des Gesamtausstoßes – eingespart werden könnten. Das etwas großzügiger messende Öko-Institut erhöhte nochmals auf 3,5 Millionen Tonnen – maximal.

Da nun aber die Befürworter des Tempolimits so gut wie keine Argumente mehr hatten, musste das Umweltministerium nochmal „nachrechnen“. Und – Wunder über Wunder: Unter der Überschrift „Neue Rechnung: Tempolimit gut für Klimaschutz“ vermeldet aktuell der Mainstram, dass man fast dreimal so hohe Einsparung, wie die vom ADAC errechnet habe, einfahren könnte. Nun sind es – wie durch Zauberhand – plötzlich 5,4 Millionen Tonnen CO2, so das Ergebnis der neuen Rechnung. Saskia Esken, nicht nur Lichtgestalt der SPD, sondern auch noch Klimaexpertin, wirbt aufgrund der neuen Zahlen nun ganz heftig für ein Tempolimit und stellt schon mal Forderungen an den abgehalfterten Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). „Ein generelles Tempolimit von 130 Stundenkilometer auf Deutschlands Autobahnen ist nicht nur gut für die Nerven der Autofahrer und für ihre Sicherheit, es nutzt auch dem Klima, wie die neuesten Berechnungen des Umweltbundesamtes zeigen“, so das SPD-Multitalent Esken laut dem Spiegel. (SB)