Neues aus dem Bodo-Ramelow-Kasperle-Theater: JU-Chef – Thüringer CDU soll Plenarsaal bei Ministerpräsidenten-Wahl verlassen

Wahl des neuen Ministerpräsidenten Thüringen. Bodo Ramelow ( Die Linke / Ministerpräsident Thüringen - Foto: Imago

Berlin – Es bleibt lustig, es bleibt spannend im Bodo-Ramelow-Kasperle-Theater. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, hat jetzt die Thüringer CDU-Abgeordneten aufgefordert, bei der Wahl des Ministerpräsidenten am Mittwoch den Plenarsaal zu verlassen. „Unser Beschluss lässt keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linkspartei zu – auch keine indirekte“, sagte Kuban den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Deshalb dürfe die CDU „einem Ministerpräsidenten von der Linkspartei oder der AfD nicht ins Amt verhelfen und sollte zur Wahl den Plenarsaal verlassen“, so der JU-Chef weiter.

Der Linken-Politiker Bodo Ramelow gehe mit dem bewusstem Risiko in diese Wahl, nicht oder mit Stimmen der AfD gewählt zu werden. Beteiligten sich die CDU-Abgeordneten an der Ministerpräsidenten-Wahl, „könnte die AfD sie erneut austricksen, wenn deren Abgeordnete in geheimer Wahl vier Stimmen für Ramelow abgeben und anschließend mit dem Finger auf die Union zeigen“, warnte Kuban.

An der AfD geht nun mal kein Weg mehr vorbei. Das hat man davon, wenn man undemokratisch im Parlament eine Partei isoliert und deren Vertreter mit Hilfe der Antifa zum Teufel jagen will. Das geht im Osten nämlich leider nicht. (Quelle: dts)