Corona-Virus und „Wir schaffen das!“ Die Merkel-Republik auf dem falschen Fuß erwischt

Ist die Pandemie schon so schlimm? - Foto: Collage

In Deutschland gibt es in der etablierten Politik, ihren Medien und der sogenannten „Zivilgesellschaft“, also der Gesinnungsgemeinschaft aus Grünen, Linken und Liberalisten, unendlich viel Förderung sowie jederzeit in den Startlöchern lauernde „Aktivisten“ für den „Kampf gegen Rechts“. Die Kanzlerin und der Bundespräsident haben sich nach den Morden eines Geisteskranken in Hanau einmal mehr als unerbittliche Gegner von „Rassismus“ profiliert. Und in Berlin wird schon zugunsten der Öffnung der Grenzen für die Erdogan-Gäste protestiert – deutsche Verhältnisse halt.

Von Wolfgang Hübner

Nur mit diesem neuen Störenfried im tapferen Kampf gegen Nazis und Fremdenfeindlichkeit kommen sie einfach nicht zurecht – weder Merkel, Steinmeier, Spahn, ja noch nicht einmal die Erschießungs- und Gulagexperten der Ramelow-Partei: Allesamt fühlen sie sich von dem tückischen Corona-Virus ebenso gestört wie vom „Hass“ im Netz, Björn Höcke oder der Kriminalstatistik über Gewaltverbrechen und Vergewaltigungen. Doch im Gegensatz zu diesen lästigen Problemfaktoren gibt es gegen das Virus weder staatliche noch „zivilgesellschaftliche“ Mittel, die mobilisiert werden könnten, ohne die Herrschaft des politisch-medialen Machtkomplexes ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Denn mit jedem Tag mehr wird in immer erschreckenderer Weise deutlich, dass die einstige „Apotheke der Welt“ ebenso trotzig wie chaotisch in eine Pandemie stolpert, deren Herausforderungen weder die politischen und behördlichen Verantwortlichen noch die erfolgreich atomisierte und buntisierte Genussgesellschaft gewachsen sind. Deswegen jetzt die Notrufe der Haus- und Zahnärzte, die sich nicht mangelhaft geschützt an der ohnehin schwierig gewordenen Patientenfront verheizen lassen wollen. Bald dürften noch ganz andere Verzweiflungsschreie folgen. Denn die Corona-Viren haben nun einmal die unangenehme Eigenschaft der exponentiellen Verbreitung.

Doch im Reich der Kreuzfahrt-Senioren und minderjährigen Greta-Hüpfer gilt auch jetzt noch die Kanzlerinnen-Parole „Wir schaffen das!“ Deswegen dürfen keinesfalls Spiele der Volksdroge Bundesliga ausfallen, deswegen müssen „nach Hanau“ die Mittel für den Kampf gegen die erneute Machtergreifung Adolf Hitlers massiv erhöht werden, deswegen belässt es Frau Merkel dabei, nicht mehr die Schwitzhände ihrer Minister zu schütteln. Damit wird zwar der skandalöse Mangel an wirksamen Schutzmasken und Schutzkleidung für Mediziner und Pflegepersonal nicht verschwinden. Aber schließlich lässt es sich auch ungeschützt mit dem guten Gefühl sterben, kein „Rassist“, also ein vorbildlicher Bundesbürger gewesen zu sein.

Und mal ehrlich gemacht: „Wie soll in einer so undisziplinierten & unverantwortlichen Bevölkerung wie in Deutschland eine Quarantäne funktionieren? Wer soll das kontrollieren? Wie soll das durchgesetzt werden? Wer will die narzisstische, an substanzloser Besserwisserei leidende, durchmischte und dauerbelehrende No-Border-Bevölkerung ohne Zusammenhalt, von moralischer Überlegenheit selbstbesoffen und keine Grenzen akzeptierende Meute disziplinieren?“ (zitiert aus einem heutigen garstigen Facebook-Eintrag von Tatjana Festerling)

Vor dieser unlösbar erscheinenden Herausforderung schrecken sie alle zurück, in Berlin wie auch sonstwo in Deutschland. Die Devise lautet vielmehr: Jetzt ist das Virus halt da, es wird – wie seit 2015 schon gewohnt – ein paar bedauerliche Tote mehr geben, aber diesen Corona-Fremdling werden wir auch noch irgendwie ins Land der weltweit einmaligen Energiewende integrieren. Wir schaffen das! Und wenn es nicht anders geht: Dann schaffen wir uns halt ab!

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