Wahrscheinlich alles nur Satire: Mehrere Genossen der Partei „Die Partei“ sollen Mitglieder sexuell belästigt haben

Martin Sonneborn (Bild: shutterstock.com/Von Markus Wissmann)

Bei der Satire-und Spaßpartei „Die Partei“ sollen sich Grabscher und Sexisten tummeln, die schon mal Mitglieder abgreifen. Diese Vorwürfe erreichten den Partei-Führer, den ach so witzigen Herrn Martin Sonneborn, via Brandbrief.

In der Partei „Die Partei“, die mit zwei Abgeordneten für ihren Politik-Klaumauk in das EU-Parlament, sowie in einige Kommunalparlamente gewählt wurde, würden sich Personen breitmachen, die sich sexistisch äußerten und „genauso handeln“, heißt es in dem Schreiben, das den Oberclown und Chef der Satirepartei, Martin Sonneborn, erreicht hat.

Das Magazin „Vice“ – politisch mindestens so weit links, wie die Spaßmacher der Partei „Die Partei“, berichtet von körperlichen Übergriffen sowie von Schmähgedichten über Frauen. Ein Mitglied habe etwa bei einer Parteiveranstaltung eine Kellnerin in die Küche verfolgt und ihr „angeboten“, ihr seinen Penis zu zeigen.

Und das, heißt es im Brandbrief weiter, obwohl sich schon im letzten Jahr Mitglieder an Parteichef Sonneborn gewandt und sich über das Verhalten einiger Mitglieder beschwert hätten. Des Weiteren habe die Führung die übergriffige Stimmung in der Partei selbst befeuert. Genossinen seien durch übergriffige Neumitglieder in Gefahr, so der Vorwurf im Brandbrief.

Kurz nachdem Sonneborn den Brief erhalten hatte, machten mindestens drei PARTEI-Mitglieder verschiedene mutmaßliche Übergriffe gegen sie öffentlich und zogen sich aus dem Satire-Parteichen zurück, berichtet das politisch oberkorrekte Vice-Magazin.

Sonneborn – witzig wie eh und je – und ganz im links-grünen Unschuldsstil – habe im vergangen Jahr auf die Anschuldigungen reagiert und alle Mitglieder angeschrieben: „Für PARTEI-Freunde, die in Zukunft ihre Finger nicht bei sich behalten können oder dämliche Anzüglichkeiten verbreiten, halten wir ein einfaches Übertrittsformular in die CDU bereit.“ (SB)