IM GESPRÄCH – Max Otte über Erdogans Erpressung

Der Krieg in Syrien, Erdogans Angriff auf das Nachbarland und seine Erpressung gegenüber der EU, dazu die zerstrittene EU und die abgetauchte Kanzlerin. In diesem Gespräch umreißt Max Otte die eskalierende Migrationskrise und ihren Hintergrund mit dem Krieg in Syrien. „Erdogan macht Druck“, sagt Otte, „weil er für sein Abenteuer in Idlib Rückendeckung haben will“. Zu diesem Zweck versuche der Präsident der Türkei, die NATO mit in den Krieg zu ziehen. In Deutschland stellen die Mainstream-Medien diesen Krieg völlig verzerrt dar, sie betreiben Kriegspropaganda und fordern Unterstützung für den Diktator. Dazu Otte: „Die Terroristen, die in Syrien sitzen, nennen sich Rebellen und sie kommen damit durch, weil unsere Politiker so komplett dumm sind“. Idlib sei ein Terroristennest, in dem die Bevölkerung Angst vor den Terroristen hat und von diesen bedroht wird. Auch auf der griechischen Insel Lesbos gebe es unter den Migranten Terroristen, die teilweise Kirchen niederbrennen: „Da wird bei uns nicht drüber berichtet und die Einheimischen haben die Nase voll“. Otte zeigt sich „erstaunt und erfreut, dass die Griechen die Grenze doch beherzt verteidigen“. Über die Bundeskanzlerin sagt er: „Das Abtauchen von Merkel zeigt mir, dass die EU vielleicht umsteuert“. Auch die Situation in Deutschland kommentiert Max Otte in diesem Gespräch: „In Deutschland versucht man, den Unmut tot zu machen, aber der Unmut ist da“.

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