Buchempfehlung: Der islamkritische Thriller »Auf dem Weg Gottes« von Tom Wendner

Symbolfoto: (Foto: Durch Black Duck Style/Shutterstock)

Nur wenige Romane trauen sich heute noch, die Gefahren des Islams und der muslimischen Masseneinwanderung zu thematisieren. Deshalb möchten wir unsere Leser unbedingt auf den kostenlosen Thriller »Auf dem Weg Gottes« von Tom Wendner aufmerksam machen.

»Auf dem Weg Gottes« handelt von dem Religionswissenschaftler Paul Kampel, dessen Sohn Dominik sich dem Islamischen Staat in Syrien anschloss. Dominik gilt seither als verschwunden. Doch Lisa Albers, Kommissarin in einer Antiterroreinheit, präsentiert Kampel eine neue Spur: Ein rätselhaftes Gedicht mit zahlreichen Bezügen auf die islamische Religion. Das Gedicht ist Teil einer Aufnahmeprüfung in den Islamischen Staat, mit dem die Terrororganisation neue Rekruten anwirbt. Kampel und Lisa beginnen dem Rätsel zu folgen, doch sie müssen sich beeilen, denn sie werden auf Schritt und Tritt von einem grausamen Dschihadisten verfolgt. Ein Rennen auf Leben und Tod quer durch Berlin beginnt.

Das Buch ist ein rasanter Thriller und klärt den Leser auf unterhaltende Weise über die radikale Natur des Islams auf. Im Text werden zahlreiche Koranverse zitiert, auf die Kampel bei der Lösung der islamischen Rätsel eingeht. Außerdem gibt es im Buch viele demografische Statistiken zu den großen Migrationsströmen der letzten Jahre. Insgesamt enthält das Buch ein Literaturverzeichnis mit über 200 Quellen. Das Buch ist damit nicht nur spannend zu lesen, sondern zudem eine hervorragende Argumentationshilfe für alle Patrioten. Von uns gibt es eine klare Leseempfehlung!

Im Folgenden posten wir das erste Kapitel des Romans. Das gesamte Buch stellt der Autor kostenlos auf seiner Webseite zur Verfügung: www.auf-dem-weg-gottes.de.

Viel Spaß beim Lesen!

Kapitel 1

Der Dschinn tastete nach der Pistole in seiner Jacke. Langsam fuhr er mit der Hand über den Schalldämpfer. Die Berührung mit dem kalten Stahl beruhigte ihn.

Als er die Waffe fühlte, musste er wie so oft an den Schwertvers denken, einen der letzten Verse, den der Prophet – Friede sei mit ihm – offenbart hatte:

[9:5] Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! […]

Der Dschinn mochte diesen Vers und seine stürmische Sprache. Er selbst hielt es mit dem Töten jedoch weniger leidenschaftlich. Natürlich empfand auch er Befriedigung, wenn er Ungläubige niederstreckte. Es gefiel ihm, die Panik in ihren Gesichtern zu sehen, wenn sie ihr wertloses, unreines Leben unter ihm aushauchten. Das alles gefiel ihm sogar sehr. Aber der Dschinn tötete nicht zu seinem eigenen Vergnügen. Wenn der Dschinn tötete, dann nur, um Gott zu dienen.

Und heute würde er Gott einen ganz besonderen Dienst erweisen. Die Mission, auf die der Herr ihn geschickt hatte, war die wichtigste seines gesamten Lebens.

Der Dschinn warf einen Blick durch die Windschutzscheibe seines Wagens. Niemand war zu sehen. Die vornehmen Einfamilienhäuser, die die Straße links und rechts säumten, wirkten völlig still. Nur einige wenige Häuser waren weihnachtlich mit Lichterketten geschmückt, doch die meisten lagen unbeleuchtet in der winterlichen Dunkelheit. Der Dschinn befand sich im Osten Berlins, im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Diese Gegend war bieder und strahlte eine wohlbehütete Ruhe aus – ganz anders als die laute, graue Berliner Innenstadt, in der er sich sonst aufhielt. Der Dschinn wusste, dass er mit seinem arabischen Aussehen hier deutlich auffiel. Und auffallen wollte er auf keinen Fall. Umso dankbarer war er dem Herrn dafür, dass kein Ungläubiger zu sehen war. Niemand schien sich daran zu stören, dass er mit gelöschtem Licht am Straßenrand parkte und immer wieder zu einem bestimmten Punkt sah.

Der Dschinn hatte seinen Wagen so platziert, dass er sein Ziel gut im Blick hatte: ein schlichtes Einfamilienhaus, das von einer hohen Hecke umgeben war.

Der Dschinn kontrollierte sein Smartphone. Auf dem Display war eine Karte zu sehen, in deren Mitte ein roter Punkt leuchtete. Dieser rote Punkt gehörte zu einem kleinen GPS-Sender, den der Dschinn seiner Zielperson untergeschoben hatte. Er schaute noch einmal zu dem Haus rechts von ihm. Es gab keinen Zweifel: Der GPS-Sender musste sich hinter der hohen Hecke befinden, die um das Haus verlief.

Hier beginnt meine Mission, dachte der Dschinn. Er musste jetzt nur noch abwarten, bis er die Zielperson entdecken würde.

Seine Hand fuhr unwillkürlich zurück zu der Pistole in seiner Jacke. Wenn es so weit war, würde er zuschlagen. Er war zu allem bereit.

Der Dschinn lächelte. Gott hatte Großes mit ihm vor. Seine heutige Mission würde die Welt der Ungläubigen für immer verändern…

Der Autor

Tom Wendner wurde in einem atheistischen Elternhaus geboren, interessierte sich jedoch schon früh für Religionen. Während seines Soziologiestudiums spezialisierte er sich auf empirische Forschung und unterrichtete Statistik. Sein Interesse für das Religiöse und für harte Fakten verknüpfte er in seinem Debütroman »Auf dem Weg Gottes«.

Er lebt und arbeitet in Dresden.