Die linken Antifanten als Schleppenträger des Faschisten Erdogan

Die verfilzte Rastalockenfraktion feiert Hochsaison. Im solidarischen Schulterschluss mit den VertreterInnen politischer Demenz, also den angestaubten Omas gegen Rechts und sonstigen Tagedieben, Berufsschmarotzern und politisch bewegten GutmenschInnen, schreien, oder wohl krächzen sie Corona-bedingt nach offenen Grenzen. Die Trillerpfeifchen ausgewintert und wieder aufpoliert, die selbstgestrickten Pudelmützchen aufs friedhofsblonde Haar drapiert, das obligate bengalische Feuer der linken Polithooligans ordnungsgemäß vorbereitet, geben uns die inhaltlich schwachbrüstigen, also gänzlich flachen VertreterInnen der nur vermeintlich selbstvergessenen aber in Wahrheit lediglich naiven Willkommenskultur einen kleinen Vorgeschmack auf das drohende und von ihrer politischen Idee mitverursachte Chaos 2020. Als ob 2015 das Scheunentor des Wahnsinns nicht offen genug gewesen wäre, hungern und dürsten die professionellen Widerstandsaktivisten nach mehr. Der Sickerwitz dieser Situation ist es, dass sich gerade die Linken nun zum nützlichen Idioten eines türkischen Faschisten machen. Die Antifanten als Wegbereiter des Bosporusdiktators. Herrlich! Die zerfurchten Ruinen der feministischen Alt-68 als nicht mehr ganz jungfräuliche Schleppenträgerinnen des Sultans von Ankara. Wunderbar. Die grünsozialistische, linksleninistische Jugendfront nun als Vorfeldorganisation der AKP. Und der Zuckerguss der Szenerie: Werner Kogler als Geist aus der Flasche. Sie demonstrieren also nun vorgeblich für die Aufnahme Receps Geiseln aus der Türkei, bereiten aber in Wahrheit den Weg für die Reiseroute der IS-Terroristen aus Idlib. Also den Geschwistern des neuen Onkels Erdogan. Gut so, weiter so! Drei Millionen warten in der Türkei, 900.000 im Hinterland. Dann noch einige hundert Millionen, die auch gerne den Weg nach Deutschland, Österreich oder Schweden finden würden. Mir fällt da nur ein Zitat von Scholl-Latour ein: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!“ Also: Willkommen im neuen Idlib, im Herzen des ehemaligen Europas.

(Quelle)