Coronavirus – Kein NATO-Manöver mehr in diesem Jahr?

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Bekanntlich empfiehlt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen des Coronavirus, Events mit mehr als 1000 Menschen abzusagen. Da das Ländersache ist, kann er es nicht befehlen und aus der Bundesliga gibt es schon Hinweise, sich nicht an diese Empfehlungen zu halten.

Unterstützung erhält Spahn hingegen von seinem Kollegen Karl Lauterbach, der dann natürlich typisch für einen SPD-Genossen eine härtere Gangart einlegen will:

Der SPD-Gesundheitspolitiker fordert nämlich jetzt das sofortige Verbot alle Großveranstaltungen im Land. Sonst drohe binnen weniger Woche eine dramatische Entwicklung mit Todesopfern in Deutschland, sagte Lauterbach der „Bild-Zeitung“ (Montagausgabe). „Jeder, der jetzt nicht solche Veranstaltungen verbietet, muss sich in paar Wochen fragen lassen, ob er nicht für eine neue Welle an Infektionen und Todesfälle verantwortlich ist.“

Die Bundesländer, Kommunen und Veranstalter seien „viel zu zögerlich bei der Absage von Veranstaltungen“. Schulen müssten seiner Ansicht noch nicht in Deutschland geschlossen werden, so Lauterbach zu „Bild“.

Nun wissen wir aber, dass auch Soldaten trotz Schutzanzüge nicht immun gegen so eine hoch ansteckende Krankheit sind und so darf man eigentlich davon ausgehen, dass in Kürze auch die großen NATO-Manöver, die für dieses Jahr geplant sind, ausfallen.

Eine Übersicht, was da beim „Defender 2020“ auf uns zurollen könnte, hat der „Tagesspiegel“ bereits im Februar geliefert. Deutschland soll zur Drehscheibe für 44.000 Soldaten werden.

Das Manöver hat schon begonnen und soll bis Mai dieses Jahres laufen.

Oder eben doch nicht. Denn das Coronavirus macht vor den Truppen eben auch nicht halt und selbst die besten Panzerabwehrraketen können da nicht schützen.

Wann reagiert das Verteidigungsministerium?