Danke Berlin, danke Mission Lifeline: Die ersten Ankerkinder reisen ein

Symbolfoto:Von Orlok/shutterstock

In Berlin findet noch ein Scheinstreit statt, da schaffen sogenannte NGO´s bereits Fakten. Die ersten Ankerkinder sollen Lesbos Richtung Deutschland verlassen. Per Charterflug – Spenden sind herzlich willkommen.

Mission Lifeline bereite eine „Evakuierungsmission für Kinder und Mütter“ aus Griechenland vor, teilt der Flüchtlingsreiseveranstalter mit. Per Charterflug sollen die „Mütter und Kinder“ direkt nach Berlin geflogen und von dort nach dem Königstein Schlüssel auf die Bundesländer weiterverteilt werden.

Die Kosten für die Chartermaschine werden mit rund 55.000 Euro veranschlagt. Die Organisation vertraue darauf, daß „Viele Menschen dem Spendenaufruf folgen“, heißt es auf der Internetseite der sogbezeichneten Flüchtlingshelfer.

Zweifel an einem Ok aus Berlin haben die Reise-Helfer offenbar nicht: Man habe Kontakt zum Büro von Minister Seehofer und Minister Maas aufgenommen, um über die notwendigen Genehmigungen zu verhandeln.

Damit dürften sie offene Türen einrennen:

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition hätten sich die Aufnahme von „besonders schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen“  geeinigt, vermeldet unterdessen das Handelsblatt.

Unter der Phrase „Koalition der Willigen“ würde man einen „angemessenen“ Anteil übernehmen, so der Beschluss des schwarz-roten Koalitionsausschusses. Ersteinmal 1000 bis 1500 „Kindern“ soll ein neues steuerfinanziertes Leben in Deutschland geboten werden. Bei ihnen handele es sich um „Kinder, die entweder wegen einer schweren Erkrankung dringend behandlungsbedürftig oder aber unbegleitet und jünger als 14 Jahre alt sind“, heißt es aus Berlin. Die meisten davon seien Mädchen, erklärt man dem begeisterten Bürger.

Erst im Januar hatte der Ex-Unternehmer und Kapitän Claus-Peter Reisch das Mission Lifeline Schiff verlassen. Der Verein sei zu linksextrem, so das Fazit Reischs. Mit der  politischen Agitation und den Aussagen könne er sich nicht gemein machen, so Reisch Anfang Januar.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Aussage von Karl Lauterbach zum Thema „Coronavirus“ (Quelle: dts):

„Momentan infizieren sich vor allem jüngere Teile der Bevölkerung mit vielen Sozialkontakten. Bei den jüngeren Infizierten bricht die Krankheit nicht zwingend aus oder verläuft milder verläuft. Sie sind aber ansteckend“, so der SPD-Politiker. Er fügte hinzu: „Wenn wir jetzt nicht handeln, dann trifft die Welle in wenigen Wochen den älteren Teil der Bevölkerung, der weniger soziale Kontakte hat, bei dem die Verläufe aber dramatischer sein werden. Dann haben wir noch mehr Todesfälle.“ (MS)