CDU-Landrat will Allzweckwaffe Lindenberg gegen Corona-Virus-Depressionen einsetzen

Udo Lindenberg und Fanboy Pusch (Bild: Lindenberg: shutterstock.com/wissmann)

NRW/ Kreis Heinsberg – Was eint die Migrationskrise und die Corona-Virus-Panik? Den vermeidlichen Problemlösern ist wirklich nichts zu blöd, um ihre Unfähigkeit zu kaschieren. So will ein CDU-Landrat aus dem Kreis Heinsberg den „Mutmacher“ Udo Lindenberg einladen und so ein „starkes Signal setzen“.

„Also, lieber Udo Lindenberg, wenn Du mich gerade hörst oder siehst – hier im Kreis Heinsberg machen die Menschen einander Mut, die gehen mit einer Krisensituation total positiv um“, so Stephan Pusch CDU-Landrat des Kreises Heinsberg im Regierungsbezirk Köln in einer Videobotschaft im Angesicht der Corona-Virus-Panik an den greisen Rockstar Udo Lindenberg.

Als der CDU-Mann so unter der Dusche vor sich hin träumte, lief das Lindenbergsche Liedgut „Ich mach mein Ding“. Eine geschlagene halbe Stunde blieb er wie angewurzelt unter der Dusche stehen, als ihm dann die Wahnsinns-Idee ins CDU-Hirn schoss: Weil das mit der Hilfsbereitschaft in Zeiten von Corona so super flutsch – von Kinderbetreuung über Lebensmittelversorgung bis hin zu Spenden von Schutzkleidungen aus Ecken, mit denen man nicht gerechnet hat – wäre es super, wenn nun auch noch ein Mutmacher wie Udo Lindenberg mal vorbeikommen würde, dann würden sich die Heinsberger freuen. Denn: „Mutmachen statt Angstmachen ist wichtig – und auch die ganze rechte Scheiße die wir im Moment in Deutschland haben, die kommt ja hauptsächlich durch das Thema „Angstmachen“, so der Fanboy Pusch.

Von sich und seiner Idee selbst erregt, lud Pusch dann den Nuschel-Rocker über seinen Facebook-Kanal ein:

Sollte Udo nicht gerade mal wieder sich von seiner Alkoholsucht therapieren lassen, dann kann er den Kreis-Heinsbergern von dem Geheimnis seiner jugendlichen Händen und deren Geschmeidigkeit erzählen: „Ich bin ein genetisches Wunder. Ich habe eine ostasiatische Genetik“, so Lindenberg vor zwei Jahren in der WAZ. Seine „Ur-Ur-Ur-Großmutter“ komme aus Indonesien und sei als Sklavin in die Niederlande gebracht worden. „In meinen Körper fließt Sklavenblut“, so der Runzel-Rocker stolz wie Bolle. Und daher habe er „diese fernöstlichen Gene, diese jugendlichen Hände, diese Geschmeidigkeit.“ Irgenwie kommt die Vermutung auf, dass sich hier zwei „Quartalsirre“ gefunden haben.  (SB)