Die Bundes-Freak-Show: Angela wünscht sich was

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Bundespressekonferenz am Schiffbauerdamm in Berlin. Es geht um das Coronavirus. Die Heimsuchung aus dem Kanzleramt haut wieder einen raus, daß der Putz von der Wand bröckelt. Wer bisher nicht begriffen hat, wie limitiert diese Person im Kopf ist und welche Gefahren es heraufbeschwört, ein derartig simpel gestricktes Individuum als Bundeskanzlerin zu beschäftigen, der führe sich das Folgende zu Gemüte.

von Max Erdinger

Vernunft, Herz, unser Miteinander sind auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir sie bestehen.“ – Zitat Angela Merkel, Bundespressekonferenz 11.03.2020

Aaaalter! Das Coronavirus stellt uns auf eine Probe? Auf eine Moralprobe gar? Weil es selbst „gut“ ist und von uns wissen will, ob unser Miteinander ihm das Wasser des Gutseins reichen kann? Es existiert, damit wir unsere moralischen Qualitäten unter Beweis stellen sollen? Verrückt müsste man gar sein, anzunehmen, daß es sich eher um eine Probe der medizinischen Versorgungseffizienz und der Regierungskunst handle?

Es ist ganz einfach so: Die Vernunftprobe hat das deutsche Volk schon längst verloren, weil es diese unglaublich limitierte Kanzlerin seit 2005 wohlwollend erträgt, diese Frau, die außerstande ist, ihr subjektivistisches Wünschen und Wollen von objektiven Notwendigkeiten und ihren Pflichten zu unterscheiden. Das ist extrem unvernünftig. „Herz“ wiederum ist das absolut letzte, wovon die Heimsuchung im Kanzleramt reden dürfte. Sie hat keines, das etwas anderes wäre als eine Blutumwälzpumpe. Was diese Frau statt eines Herzens im emotionalen Sinne hat, ist eine protestanto-sozialistisch-feministische Überzeugung, eine betonharte Ideologie, die genau gar kein „Herz“ kennt, sondern ein solches ersetzt. Und zwar höchst unzureichend.

Was diese Person sich wünscht, ist völlig schnuppe. Ich bin nicht der Souverän, um mir anzuhören, was sich meine Stellvertreter wünschen. Und schon dreimal nicht gibt es von mir irgendwelche Boni dafür, daß sie sich in dem Wahn suhlen, es müsse mich interessieren, was sie sich wünschen. Andersherum wird ein Schuh daraus, wenn überhaupt: Dieser moralisch degenerierte Haufen hätte sich dafür zu interessieren, was das Volk sich wünscht. Merkel wünscht sich, daß „unser Miteinander“ eine Probe besteht. Unfaßbar, dieses egozentrische und subjektivistische Geschwafel. Unfaßbar die Attitüde, die da hervorscheint: Gebt mir eure Sympathie für das, was ich mir wünsche. Könnt ihr sehen, was für eine Gute ich bin im Grunde eines Herzens, das ich gar nicht habe, sogar, wenn gerade Epidemie ist? Ist die Bundesrepublik Deutschland etwa nicht meine persönliche Gemeindekirche? Ist der Souverän nicht meine Kirchengemeinde?

Wofür hält sich diese unsäglich impertinente Moralsimulantin? Für die Bundeskanzelpfarrerin? Das Bundeskanzleramt für die Bundeskanzel?

Dieses entsetzliche Weib hätte seinem Amtseid zu folgen, in welchem es verspricht, den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Ausdrücklich nicht lautet der Amtseid: “ … ich schwöre, dem deutschen Volk allezeit zu erzählen, was ich mir wünsche und was sich das Miteinander deswegen ebenfalls zu wünschen hat, wenn es vom Virus oder vom Wrschtlpfrmpft auf die Probe gestellt wird.“ Das Coronavirus stellt uns auf eine Moralprobe. Aaaargh! Es gibt Leute, die für weniger in der Klapse gelandet sind, ehrlich.