Die „Flüchtlingskinder“-Lüge – ganz konkret

Auch die bunte Republik hat derzeit einige Probleme mit dem gewissen Virus. Nur gut, dass Merkel und Spahn alles im Griff haben. Da kann selbst der Bundespräsident auf seiner endlosen Sprechblasen-Tournee weiter voll Hass den Hass der anderen anprangern. Und Seehofer darf nach einer seiner berühmten Drehhofer-Pirouetten schon bald glückliche „Flüchtlingskinder“ samt Eltern und vielen Geschwistern aus unmenschlichen griechischen Lagern herzlich, wenngleich besser ohne Handschlag begrüßen.

Von Wolfgang Hübner

Darunter werden familiär begleitete unbegleitete minderjährige Mädchen, die sich die Berliner Koalition angeblich besonders wünscht, allerdings kaum vertreten sein. Denn einem Bericht der FAZ vom 11. März zufolge haben die Griechen 5463 unbegleitete minderjährige „Flüchtlingskinder“ in ihrem Land registriert. Davon sind 92,5 Prozent männlichen, aber nur 7,5 Prozent weiblichen Geschlechts. Da Griechenland viel rückständiger als Buntland ist, haben die Behörden dort skandalöserweise kein einziges multiples Geschlecht festgestellt.

Kinder unter 14 Jahren, die sich die Koalition ebenfalls wünscht, machen allerdings nur neun Prozent der unbegleiteten Minderjährigen aus. Die ganz große Mehrheit dieser Gruppe besteht aus männlichen Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren. 44 Prozent davon stammen aus Afghanistan, 21 Prozent aus Pakistan, erst an dritter Stelle kommen die elf Prozent, die aus Syrien kommen oder das zumindest behaupten. Selbst der Leiter einer griechischen Hilfsorganisation muss zugeben: „Männliche Jugendliche werden oft von ihren Familien oder Dorfgemeinschaften mit Geld ausgestattet und auf die Reise geschickt, um dann andere Mitglieder der Familie nachzuholen“.

Allerdings nicht nach Griechenland, sondern vorrangig nach Deutschland, zur Not auch nach Frankreich oder Finnland. All diese Fakten müssen die Entscheidungsträger der Berliner Koalition nicht aus der Zeitung erfahren, da reicht ein Anruf nach Athen. Ob der erfolgt ist – niemand weiß es. Gewiss ist jedoch, dass die deutsche Öffentlichkeit mal wieder nach Strich und Faden belogen wird. Denn wenn nach Angaben des oben erwähnten Leiters der Hilfsorganisation der Anteil der unbegleiteten Minderjährigen unter 14 Jahren in ganz Griechenland bei weniger als 500 liegt, Merkel & Co. aber bis zu 1500 für AWO, Caritas und Diakonie aufnehmen wollen, dann werden logischerweise jede Menge männliche Jugendliche zwischen 15 und 35 Jahren samt Familien ins Sozialparadies gelangen.

Nachtrag: Nach griechischen Informationen gibt es in den Lagern bislang keine Tests, um Infektionen mit dem Coronavirus nachzuweisen. Aber wie Jens Spahn hofft und es Millionen Fußballfans ganz sicher wissen, wird das störende Virus um Deutschland doch noch einen großen barmherzigen Bogen machen. Deshalb kann die „Wir schaffen das!“-Republik auch problemlos die ca. 100 schwerkranken Kinder aus den griechischen Lagern abholen.

Falls es dann doch noch knapp werden sollte mit den Krankenbetten hierzulande: Die viruskranken alten weißen Kostgänger konsumieren ohnehin nur noch Renten, für die immer weniger aufkommen müssen. Deutschland blickt nach vorne, gesunden muslimischen Kindern gehört die Zukunft!

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