KLARTEXT – Corona: Radikale Einschnitte und maximales Versagen

Fast über Nacht sind wir wegen der Corona-Pandemie mit den radikalsten Maßnahmen und Einschnitten konfrontiert worden, die wir in Friedenszeiten erlebt haben. Die kleinsten Routinen, darunter der Kauf von Klopapier, können sich jetzt als außerordentliche Anstrengung, ja als potenziell gefährliche Handlung entpuppen. Ins Fußball-Stadion gehen? Einkaufen im Supermarkt? Eine Fahrt in der U-Bahn? Etwas völlig Selbstverständliches wird von denselben Behörden, die die Gefahr wochenlang als gering eingestuft haben, jetzt nicht mehr angeraten oder verboten. Die politische Kaste hat in der Krise versagt und noch mehr Vertrauen verspielt. Die Kanzlerin weiß nicht, wie sie „diesen Gegner“ bekämpfen kann. Und die Medien huldigen der Regierung wie selten zuvor, kurz nachdem die Ministerpräsidenten die nächste Erhöhung der Zwangsgebühren abgesegnet haben. In unseren Nachbarländern wundert man sich, warum die Deutschen „sich von Stimmungen treiben“ lassen und von der Illusion der Willkommenskultur nicht abrücken mögen. Markus Gärtner berichtet.

(Quelle)