Rheinland-Pfälzischer AfD-Chef Junge tritt „aus gesundheitlichen Gründen“ Rückzug an

Uwe Junge (Bild: Olaf Kosinsky; siehe Link; CC BY-SA 3.0 de)

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Uwe Junge, hat das Ende seiner politischen Karriere angekündigt. Auch aus gesundheitlichen Gründen habe er sich entschlossen, nicht mehr für den Landtag in Mainz zu kandidieren, hieß es in einer Mitteilung der Fraktion.

In einem auf Facebook veröffentlichten Statement teil Junge mit:

„Liebe Freunde,

nach reiflicher Überlegung, einer erfüllten und erfolgreichen Dienstzeit für mein Vaterland als Offizier der Bundeswehr, nach sieben langen und wechselvollen Jahren des Aufbaus unserer freiheitlich-konservativen AfD Rheinland-Pfalz und den spannenden fünf Jahren als Fraktionsvorsitzender der AfD-Landtagsfraktion und auch aus gesundheitlichen Gründen, habe ich mich entschlossen, nicht mehr für den Landtag zu kandidieren und nach Ablauf dieser Legislaturperiode 2021 in den Ruhestand zu gehen.

Ich bedanke mich bei allen Freunden und Weggefährten, die mich bei dem bisweilen harten Weg begleitet und unterstützt haben!

Gott schütze unser Vaterland!“

Uwe Junge, 2016 als Oberstleutnant des Heeres aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, war von 1975 bis 2009 Parteimitglied der CDU, 2013 trat er in die AfD ein. 2015 wurde er Vorsitzender der rheinland-pfälzischen AfD und blieb dies bis November 2019. Junge galt innerhalb der AfD als schärfster Gegner des thüringischen AfD-Fraktionschefs Björn Höcke. (SB)