Zensur pur: WhatsApp schränkt Weiterleitung wegen angeblicher „Corona-Fake-News“ für Deutsche massiv ein

WhatsApp (Symbolbild: shutterstock.com/Von Kaspars Grinvalds)

Um die Verbreitung von Fake-News einzudämmen, begrenzt WhatsApp für deutsche Nutzer die Weiterleitung von bereits oft geteilten Nachrichten. Damit reagiert Mutterkonzern Facebook auf das angeblich massenhafte Aufkommen von „Gerüchten“ zu Corona. Die perfekte Blaupause für zukünftige Zensurmaßnahmen.

Um die Verbreitung von angeblichen Falschinformationen einzudämmen, hat der Messenger-Dienst WhatsApp angekündigt, nun eine neue Weiterleitungsbeschränkung einzuführen. Nachrichten, die bereits mit einem Doppelpfeil-Symbol gekennzeichnet sind, können ab sofort nur noch einzeln an einen Chat weitergeleitet werden. Zuvor war das bei fünf Chats gleichzeitig möglich. Dem Mutterkonzern Facebook zufolge gründet diese Maßnahme auf das gestiegene „Kommunikationsaufkommen“ in den vergangenen Wochen sowie der Anstieg von weitergeleiteten Nachrichten, berichtet hierzu das Magazin Focus.

Beklatscht wird diese Zensurmaßnahme von der WHO und der UN. Diese kritisierten bereits das Verbreiten angeblicher „Fake News“ rund um die Corona-Epedemie und warnten vor einer „Infodemie mit Fake News“. Der Konzern Facebook, zu welchem der Messengerdienst WhatsApp gehört teilte mit, mit Gesundheitsbehörden und vertrauenswürdigen Organisationen zusammenzuarbeiten und ihren Nutzern deren Informationen bereit zu stellen. Falschmeldungen indes könnten an die Faktenprüfer-Organisationen – darunter die angeblich komplett „unabhängigen“ Faktenchecker von „Correctiv“ – gemeldet werden.

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass  – noch – Alternativen zu WhatsApp existieren. Eine davon ist der kostenlose Instant-Messaging-Dienst Telegram, auf dem sich bereits viele von Facebook und Co mundtot gemachte Nutzer tummeln. (SB)