Verwirrter Kretschmann: Lieber den Lockdown verlängern, als noch einen Lockdown

Foto: Winfried Kretschmann (über dts Nachrichtenagentur)

Manche Politiker, die unter normalen Umständen nicht so leicht aus der Bahn zu werfen sind, kommen anscheinend mit dieser Ausnahmesituation nicht klar. So einer scheint Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zu sein.

Der Süddeutschen Zeitung erklärte er allen Ernstes, dass es gefährlich sein könnte, wenn man den Lockdown zu schnell auflockern würde. Denn damit würde man eine zweite Welle der Pandemie zu riskieren, die erneute Einschnitte erzwingen könnte. „Ein zweiter Shutdown wäre wirtschaftlich und auch gesellschaftlich schwer zu verkraften“, sagte Kretschmann der SZ.

Bitte wie? Wenn man den augenblicklichen Lockdown so lange wie möglich in die Länge ziehen würde, würde Deutschland das wirtschaftlich und gesellschaftlich besser verkraften, als wenn man einen zweiten Lockdown, nach einer Verschnaufspause, hinten dran hängen würde?

Interessant ist auch, dass Kretschmann die Grünen in der Pflicht sieht, die Kanzlerin bei all ihren Handlungen kritiklos zu unterstützen:

„Krisenzeiten sind Zeiten der Exekutive“, sagte Kretschmann dem „Spiegel“. Das sei nicht einfach nur ein dummer Spruch. „Die Bundes-Grünen machen genau das Richtige, indem sie mit der Regierung kooperieren“, so der baden-württembergische Ministerpräsident weiter.

Aber natürlich bleiben die Grünen ihrem Lieblingshobby treu:

Wenn die Krise vorbei sei, seien „wieder alle voll gefragt, auch die Opposition“. Die Klimakrise bleibe auch weiterhin ein großes Problem: „Die können wir auch nicht einfach wegimpfen. Insofern müssen wir leider davon ausgehen, dass unser grünes Kernthema nicht verloren geht“, so der Grünen-Politiker.

So dumm kann auch nur einer daher schwätzen, der sein Geld nicht selber erwirtschaften muss, sondern sich von anderen bezahlen lässt. Der als „Beamter“ natürlich auch in solch einer Krise gesichert ist.

Die Corona-Krise hat dennoch zumindest einen Vorteil: Sie zeigt mit aller Deutlichkeit, wie überflüssig die Grünen sind. (Quelle: dts)