Stuttgart: Grüne Landesregierung stellt Ideologie über Volk und Volkswirtschaft

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Sie sahen sich längst als Sieger nach dem langen Marsch durch die Institutionen, also auf dem Höhepunkt ökosozialistischer Allmacht. Die Grünen kämpfen daher nun auf ganz besondere Art und Weise gegen das Corona-Virus und dessen Folgen auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Corona hat nämlich die Irrelevanz von Greta und ihren linksextremen FFF-Freunden und zwielichtigen Förderern verdeutlicht und die massive monatelange „Klimawandel“-Propaganda komplett ausgehebelt. Das linke Lager versucht daher nun krampfhaft aus dem Kampf gegen Corona (wieder) einen Kampf gegen Kapitalismus und Klimawandel zu (re)konstruieren, um damit erneut die Deutungshoheit in Politik und Medien in die gewohnt totalitären Bahnen zu lenken.

Von Hans S. Mundi

Fahrradfahrer aller Länder, wollt ihr die totale Autobahn…?

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will Fahrverbote aber möglichst verhindern. Er stellte den Stuttgarterinnen und Stuttgartern stattdessen „neue, der Situation angemessene Maßnahmen“ wie die Freigabe von Autospuren für den Radverkehr in Aussicht. „Auch die Hardware-Nachrüstung steht zur Verfügung und muss jetzt endlich stärker genutzt werden“, sagte Hermann.“

Kampf gegen den Corona-Wandel, Autobahnen zu Fahrradwegen!

Der aus dem kommunistischem Maoisten-Sumpf der Grünen/Bunte Liste/Bündnis 90 nach oben gelangte Grünen-Landesverkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann, sollte endlich sein Buch veröffentlichen: „MEIN KAMPF – gegen das Automobil“. Denn irgendwann muss sich Hermann in Maos brutale Menschenerziehung und dessen blutige „Kulturrevolution“ so dermaßen verliebt haben, dass er wohl Tränen der Rührung vergoss, als die gehirngewaschenen Mao-Menschen auf Fahrrädern ganze Städte des chinesischen Riesenreiches bevölkerten. Davon gibt es ja in jedem linken Wohnzimmer vermutlich noch ganze Bildbände, gleich neben dem Poster von Schwulenhasser Che Guevara oder der Lenin-Büste aus Ost-Berlin.

Freie Fahrt für unfreie Bürger, China lacht über deutsche Polit-Hippies

China ist von seiner einst rigiden Verkehrspolitik aber längst wieder abgewichen und belächelt inzwischen die deuten Öko-Hippies, denn von Kommunisten kontrollierter Kapitalismus bringt den roten Bonzen Wohlstand und Reichtum. Soweit sind die deutschen GrünInnen und ihre Genossinnen und Genossen bei der Linken und der SPD aber noch nicht. Auch die Ex-FDJ-Zonenfachfrau Merkel, die im Geiste Lenins brav in den Kadern der marxistischen SED-Volksunterdrücker aufwuchs, will noch immer die Auto-Mobilität loswerden. Dumme Menschen und dackelnde Untertanen sehen auf Fahrrädern einfach lustiger aus, PKWs sind viel zu individuell. Und: Verstaatlichung macht doch auch mal wieder Spaß, an der DDR war doch nun wirklich nicht alles schlecht!

In der totalitären Öko-Monarchie fahren nur Bonzen Autos, das gemeine Volk radelt hilflos bei Wind und Wetter

Eine künftige Öko-Elite möchte mit Limousinen und Chauffeur an deutschen Micheln vorbeidüsen, sich ergötzen am erdrückenden Anblick gebeutelter Menschen, die versuchen ihren Einkauf von netto oder Edeka bei Wind und Wetter auf einem Fahrrad zu verstauen. Oder der Anblick gebrechlicher alter Leute, die ihre „Drahtesel“ nur noch schieben können, aber nun ohne PKW kein anderes Fortbewegungsmittel mehr besitzen und daher das Fahrrad als Vorstufe zum Rollator (dank Zwangsanweisung aus Öko-Minsterien) benutzen. Die Grünen und ihre linken Freunde aus anderen Parteien, bis in die ökolinke Merkel-CDU hinein, werden auf leeren Bundesstraßen und verkehrsberuhigten Bundesautobahnen mit ihren staatlichen Dienstkarossen hin und her fahren und sich dabei an ihrer politisch korrekten Elitenmobilität erfreuen.

Bitte, bitte, liebe DUH, klagt doch mal eine Weile nicht

Zurück zu Ökominister Hermann. Der gerät jetzt unter Druck, weil Abgaswerte sich auch ohne PKWs in den Städten des Schwarzwaldes größtenteils kaum nennenswert reduzierten. Nun fangen auch die aus machtpolitischen Gründen mit den Grünen in Stuttgart regierenden CDUler langsam an, das von ihnen mitgebaute Lügenkonstrukt des „menschengemachten Klimawandels“ anzuzweifeln. Die Klagewellen der ökostalinistischen „Deutschen Umwelthilfe“ (DUH) wollen CDUler nun leicht kleinlaut beendet wissen, man wird ja wohl nochmal höflich fragen dürfen. Politischer Mut sieht anders aus. Dennoch aber sieht sich die DUH hier einer ernsten Gefahr rationaler Kritik ausgesetzt, die ihr zuletzt nur aus alternativen Medienkreisen entgegen schlug.

Der ökolinke Gleichschritt gerät aus dem Takt

Immerhin widerspricht der Europaabgeordnete Norbert Lins (CDU) Verkehrsminister Hermann äußerst heftig, wie unlängst die Mittelbadische Presse berichtete: „Verwundert bin ich über die Aussage, wonach auch die Corona-Krise und der Rückgang des Individualverkehrs zu einem deutlichen Rückgang der Messwerte geführt haben.“ Plötzlich steht der linke Sektierer Hermann nackt und bloß da, denn Lins ist nicht irgendwer sondern immerhin ein bekannter mutiger Streiter, der im EU-Parlament für eine Überprüfung der von linksökologischen Seilschaften durchgeboxten „Luftreinhaltungsrichtlinie“ kämpft.

Liebe Genossinnen und Genossen, niemand hat die Absicht die deutsche Automobilindustrie zu zerstören, hahaha…

Lins schert aus der im Merkelmarsch gleichgeschaltet trottenden CDU-Horde aus und entdeckt den gesunden Menschenverstand wieder. „Der Rückgang um 37 Prozent des Verkehrsaufkommens führte also (laut neuesten gesicherten Erkenntnissen, Anm.d.Verf.) nicht mal in Ansätzen zu einer entsprechenden Reduzierung der Messwerte.“ Die Mittelbadische Presse (11. April 2020) bilanziert ernüchternd was Lins nun auf den Punkt bringt. Des Grünkaisers neue Kleider, der totale Offenbarungseid der selbst ernannten Kämpfer gegen den „Klimawandel“: „Womöglich tragen Verbrennungsmotoren gar nicht so stark zur Stickoxydbelastung in Ballungsgebieten bei wie bislang angenommen.“ Hermann müsste eigentlich SOFORT in Schimpf und Schande fristlos entlassen und wegen der von ihm zu verantwortenden Schäden im Ungeiste seiner ideologischen Politik vor ein Tribunal gestellt werden.

Grüne Machtpolitik, gebaut auf Irrsinn, Wahnsinn und Schwachsinn

Was aber sagte der Feind der individuellen Mobilität Hermann wenige Tage zuvor und unbeirrt: „Ich möchten keinen Rückfall erleben…. ich habe Sorge, dass am Ende der Krise noch mehr Autos unterwegs sind.“ Das geht laut Hermann gar nicht, die Leute hätten sich jetzt an die Einschränkung ihrer Moblität zu gewöhnen. Basta! (Mittelbadische Presse, 8. April 2020). Im Land von Porsche, Bosch und Daimler gibt es eben noch zu viel an Industrie- und Zulieferbetrieben, was man so als grundgemeiner Grünenapostel zerstören kann. Erst wenn die Grüne Machtpolitik, gebaut auf Irrsinn, Wahnsinn und Schwachsinn, zur Massenarbeitslosigkeit führt und das Ländle seine stärkste wirtschaftliche Bastion der Automobilbranche endgültig zertrümmert hat, wird Hermann sich in eine Datscha zurückziehen und seine linken Memoiren schreiben. Vielleicht auf Cuba, in Kolumbien oder in Chile.