Corona-Tracking-Apps – Freiwillig: ja. Anonym: Nicht wirklich

Im Namen des Kampfes gegen das Coronavirus mussten zehntausende unter Quarantäne gestellte Smartphone-Nutzer schon in vielen asiatischen Ländern eine obligatorische Corona-Tracking-App installieren, um ihre Bewegungs- und Kontaktdaten überwachen zu lassen. Viele dieser Apps greifen direkt auf die persönlichen Daten, wie Name, Wohnort und Gesundheitszustand zu, die von lokalen Gesundheitsbehörden gespeichert werden. Nun sollen auch hier in Deutschland Corona-Tracking-Apps eingeführt werden, um die Infektionsketten des Virus besser zu verfolgen. Sie versprechen freiwillig und anonym zu sein. Doch IT-Experten warnen, dass die Anonymisierung der Daten erst überprüft werden kann, wenn zugleich auch die Quell-Codes dieser Apps veröffentlicht werden.

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