Österreich als Vorbild? Mindestabstand nicht eingehalten – Polizei gibt Warnschüsse ab

Polizist (Symbolbild: shutterstock.com/Von Ivan Kacarov)

Auch beim Nachbarn Österreich zeigt sich das politisch und medial befeuerte hässliche „Corona-Gesicht“. Am Wochenende feuerte ein Polizeibeamter Warnschüsse ab, weil sich Spaziergänger angeblich nicht an den Mindestabstand hielten. Vorbild für Deutschland?

Beim Nachbarn Österreich sind – wie auch hierzulande – die Polizeibeamten massiv im Einsatz, um Verstöße gegen die verhängten Corona-Maßnahmen mit aller Härte zu ahnden. Wie rigide – insofern es sich nicht um Migranten handelt – vorgegangen wird, zeigte ein Polizist in der österreichischen Gemeinde Nenzing. Dort sah sich der Beamte genötigt, drei Schüsse aus seiner Dienstpistole abfeuern zu müssen. Zuvor sei er alarmiert worden, dass eine Gruppe von Spaziergängern den Mindestabstand nicht einhalten würde. Da das Funkgerät nicht funktionierte, habe er „interne Signalschüsse“ abgegeben um Verstärkung bei der Fahndung nach den, in den Wald flüchtenden Übertretern angefordert, erklärt ein Polizeisprecher gegenüber dem Magazin vol.at.

Der Darstellung des Gesetzeshüters widersprechen jedoch die wie Schwerverbrecher behandelten Spaziergänger – ein Paar und die Schwester der Frau – und wehren sich anwaltlich. Der Anwalt hat in seiner „Maßnahmenbeschwerde“ den Waffengebrauch für rechtswidrig erklärt. Die Abgabe von Schüssen „grenzt an Wahnsinn, war absurd und vor allem absolut unzulässig“, so der Anwalt in der Beschwerde.

Ob das österreichische Beispiel auch in Deutschland Schule machen wird? Immerhin ist die Merkel-Regierung den regiden Maßnahmen des Nachbarn bedingungslos gefolgt und versucht aktuell diese in ihrer Kompromisslosigkeit noch zu übertreffen. (SB)