Corona und der Geiz: Özil will nichts spenden

Mesut Özil (Bild: shutterstock.com/Von Cosmin Iftode)

Der FC Arsenal hat sich mit seinen Fußballprofis auf einen Gehaltsverzicht geeinigt. Mesut Özil weigert sich jedoch, auf 12 Prozent – das macht rund 2,5 Millionen Euro – zu verzichten.

Laut der britischen Presse verzichten Arsenal-Spieler, wie auch der Trainer Mikel Arteta und dessen Assistenten freiwillig auf eine Summe, die 12,5 Prozent ihres gesamten Jahresgehaltes entspricht. Dies solle vertraglich geregelt werden. Sollte der Klub bestimmte sportliche Ziele erreichen, würden den Spielern abgesprochene Beträge zurückgezahlt.

Drei Spieler weigern sich jedoch, auf einen Teil ihres Verdienstes zu verzichten. Wie der  „Mirror“ berichtet, gehört zu ihnen auch der Erdogan-Fan Mesut Özil. Özil ist laut dem Bericht einer der Topverdiener der Londoner. Er kassiert rund 400.000 Euro Gehalt pro Woche. Bei seinem kolportierten Jahresgehalt von 20 Millionen Euro müsste er auf 2,5 Millionen Euro verzichten, berichtet die Zeitung weiter.

Özils Berater Erkut Sogut habe sich bereits zuvor kritisch zu einem Gehaltsverzicht geäußert. Der Klub müsse erklären, wie er zu den Prozentzahlen komme. „Wenn die Spieler all diese Einblicke haben, dann sind sie auch in der Lage, eine fundierte Entscheidung zu treffen, ob es richtig ist, Kürzungen zuzustimmen“, so Sögüt.

Auf Nachfrage wollte sich aber weder er, Özil, noch der FC Arsenal zu dem Vorgang äußern. (SB)