Coronakrise: Der Mittelstand wird zerstört

Foto: Startseite der Investitionsbank Berlin (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Was haben die von den Kanzleramts-Medien nicht so hoch gelobten Politiker nicht alles versprochen. Keiner wird in dieser Krise in Stich gelassen.

Von wegen. Das war alles wieder mal nur gelogen. Zumindest sind Deutschlands Mittelständler mit der Auszahlung von Krediten und staatlichen Soforthilfen in der Coronakrise unzufrieden. Das geht aus einer Umfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft hervor, über die der Focus berichtet. So klagten 39,4 Prozent über zu lange Bearbeitungszeiten und 18 Prozent über zu bürokratische Verfahren.

Weiterhin vermissen 19,8 Prozent ausreichende Informationen zu den Fördermitteln, mit denen die Auswirkungen der Coronakrise gemildert werden können, heißt es. Zahlungen aus Programmen wie „Sachsen hilft sofort“ seien laut Umfrage manchmal nach drei Wochen noch nicht eingetroffen. Ebenso kritisierten die Befragten komplizierte Antragsformulare oder eine Uninformiertheit der Hausbanken, über die die Förderung laufen sollte.

Außerdem hätten 58 Prozent die beantragten Kredite und Hilfsmittel nicht erhalten und drei Viertel der Empfänger sagten, sie reichten nicht aus. Bei einem noch mehrere Monate dauernden Shutdown sehe die Mehrheit schwarz: 87 Prozent fürchteten dann die Insolvenz. Die Umfrage wurde bei 2.400 Unternehmen erhoben.

Deutschland geht den Bach runter, aber Hauptsache, die Leute tragen auf dem Weg zum Arbeitsamt alle Atemschutzmasken. (Quelle: dts)