Arzt nennt Corona eine aufgebauschte Grippewelle – nun droht Berufsverbot

Symbolfoto: Von Pordee_Aomboon/Shutterstock

Österreich bekämpft „Corona-Kritiker“ ähnlich totalitär wie die Regierung im Nachbarland Deutschland. In der Alpenrepublik bekommt ein Arzt, der die Corona-Pandemie als eine „Grippewelle“ titulierte, „die aufgebauscht wird“ mit der Ärztekammer Ärger. Es steht sogar ein Berufsverbot im Raum.

Ein obersteirischer Arzt erklärte in einem Interview, dass er den Staat für „totalitär und faschistoid“ halte, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus für völlig überzogen. „Die Schäden, die durch Angst und Einsamkeit vor allem bei älteren Menschen entstehen, sind völlig unverhältnismäßig. Kollateralschäden, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, ist ein Hilfsausdruck“, befindet der Arzt und Psychotherapeut.

Das hat nun die österreichische Ärztekammer auf den Plan gerufen und den Mediziner zu einem Ehrenrat vorgeladen. Dort soll seine Eignung als Arzt geklärt werden, berichet heute.at. Die Ärztekammer wirft dem Mediziner vor, dass er zu „zivilem Ungehorsam“ aufrufe und „jegliche Richtigkeit der Informationen betreffend Corona“ leugne.

Sollte die Ärztekammer dem Mann die Eignung als Arzt absprechen, könnte er aus der Kammer gestrichen werden. Dies kommt faktisch eine Berufsverbot gleich. Der Mediziner erklärte indes, von seiner Meinung nicht abrücken zu wollen.

In Deutschland wird ähnlich totalitär gegen Kritiker vorgegangen. Waren es vor dem Ausbruch der Corona-Krise die „Klimaleugner“, die mit allen Mittel bekämpft wurden, sind es nun die „Corona-Leugner“, die Diffamierungen aller Art zu ertragen haben. Tatkräftige Unterstützung kommt zudem von Youtube und Co. Diese haben angekündigt, gegen die Verbreitung von „Corona-Fake-News“ vorgehen zu wollen und künftig Videos, deren Inhalte den Angaben der WHO widersprechen, zu löschen. (SB)