Prost: Wegen drei mutmaßlichen Corona-Toten: Kein Vatertag in Leverkusen

Bollerwagen (Symbolbild: shutterstock.com/Von Animaflora PicsStock)

NRW/Leverkusen – Weil von den rund 170.000 Einwohnern bislang drei Menschen mutmaßlich an oder mit Corona verstorben sind, fallen in der SPD-regierten Stadt alle 1. Mai-Traditionen aus. Kein Mai-Baumaufstellen, kein Vatertag.

Der Corona-Aktivismus der politisch Verantwortlichen erklimmt immer neue Höhen. Die SPD-geführte Stadt Leverkusen hat ihre Corona-Maßnahmen nun nochmals verschärft und die Verbotsschraube noch ein paar Windungen enger gestellt. So gilt bereits ab Donnerstag auf allen öffentlichen Flächen ein Alkoholverbot. Dazu zählen unter anderem Parks, Wälder und Straßen.

Zudem dürfen am Maiwochenende keine Bollerwagen oder Ähnliches im Leverkusener Stadtgebiet mitgeführt werden. Auch mobile Musikanlagen, Live-Musik und Musik vom Handy sind für das kommende Wochenende verboten. Coronabedingt lässt die Stadt den Vatertag wie auch Maibaumtraditionen ins Wasser fallen.

Wer sich nicht an die für das kommende Wochenende geltenden Maßnahmen hält, der muss laut der Leverkusener Stadtverwaltung mit einer Strafanzeige rechnen.

Der ganze Wahnsinn wird veranstaltet, weil die rund 170.000 Einwohner zählende Stadt seit Ausbruch 190 bestätigte Corona-Fälle verzeichnet. 151 Menschen sind wieder genesen. Drei Menschen starben an oder mit der Krankheit. (SB)