Corona-Irrsinn: Renter darf nicht mit Rollator bei Lidl einkaufen

Rollator (Symolbild: shutterstock.com/Von sirtravelalot)

Bayern/München – Ein Münchner Rentner ist auf seinen Rollator angewiesen. Ihm wurde bei Lidl jedoch der Einkauf verwehrt, weil er nicht – wie durch die Corona-Diktatur vorgeschrieben – einen Einkaufswagen vor sich herschiebt.

„Nur mit Einkaufswagen, um den Sicherheitsabstand einzuhalten“, heißt die knallharte Ansage der Security, die sich vor dem Rentner Wolfang Drixler aufbaut, als er mit seinem Rollator versuchte, den Discounter zu betreten.

Der Rentner ist jedoch auf seine Gehhilfe angewiesen. Trotzdem wurde ihm der Zugang verwehrt. Drixler wurde kurzer Hand ohne Lebensmittel wieder nach Hause geschickt. „Ich kann nicht verstehen, warum ich nicht mit Gehhilfe einkaufen gehen darf. Können Sie mir das erklären?“, fragt der Rentern via Email bei Lidl an.

Die Antwort von Lidl, die Bild veröffentlichte: „Wir bitte Sie um Entschuldigung… Um Ähnliches in Zukunft zu vermeiden, haben wir Ihre Erfahrung an die für Ihre Filiale in München-Berg am Laim zuständigen Führungskräfte weitergegeben.“ Weiter heißt es: „Selbstverständlich können Eltern mit Kinderwägen ebenso wie Senioren mit Gehilfen auch ohne Einkaufswagen in den Markt.“ und: „Die Mitarbeiter wurden nachgeschult.“

Drixler durfte bei seinem nächsten Einkauf gnädigerweise auch ohne Einkaufswagen die Lidl-Filiale betreten. „Es kann doch nützlich sein, dass nicht alles hingenommen wird, was einem so aufgetischt wird“, meint der Senior.

Und wir wissen jetzt, was es heißt, wenn Angela Merkel von den Menschen redet, denen wir so viel  zu verdanken haben. (SB)