Grüner Wahlwerbe-Hampelmann Rezo bekommt Nannen-Preis

"Sie Rezo!" - eine Ungebührlichkeit? - Foto: Imago

Der ehemals halbwegs renommierte Nannen-Preis geht dieses Jahr im Bereich „Web-Projekt“ an den blaubehaarten YouTuber Rezo und sein „CDU-Zerstörvideo“. Ein Werbefilmchen, das kurz vor der vergangenen Europa-Wahl – mutmaßlich durch links-grüne Unterstützung – lanciert wurde und auf der – nun verebbten – Klimahysterikerwelle ritt. Damit hat sich auch dieser Medienpreis als billige Ramschware entzaubert.

Der Nannenpreis, verliehen vom Verlagshaus Gruner + Jahr, das „Qualitätsmedien“ wie Brigitte oder Stern herausgibt, aber auch ein Beteiligung am Spiegel-Verlag hält, will nach Eigendarstellung mit dem Preis „den Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum fördern und pflegen“. Dass dieser Anspruch, wie auch das gesamte Preis-Tamtam in Zeiten staatstreuer Mainstreammedien nur noch ein billiger Witz ist, wird durch den diesjährigen Preisträger in der Kategorie “Web-Projekt” überdeutlich.

Denn: Der Preis wird dem blaubehaarten YouTuber Rezo für sein angeblich selbst- und ganz allein gestricktes Husarenstück “Die Zerstörung der CDU“ verliehen. Rezo hatte – mutmaßlich durch maximale Unterstützung links-grüner Helfershelfer – kurz vor der Europawahl 2019 ein Video veröffentlicht, in dem er auf der Klimahysteriker-Welle ritt und – durch die Verbreitung von Halbwahrheiten – mehr direkt als indirekt  – zur Wahl linker Parteien – insbesondere bei den Erstwählern aufrief.

Die Jury habe bei der Preisverleihung des diesjährigen Nannen-Preises „intensiv diskutiert“, ob es sich bei dem Rezo-Machwerk umd „Journalismus oder Aktivismus“ handle, berichtet hierzu Meedia. Für den Wahlwerbe-Hampelmann der Grünen hat sich das „Zerstörer-Video“ allemal gelohnt. Seit geraumer Zeit darf der 27-jährige Ewig-Pubertierende für sein willfähriges Tun – mutmaßlich als Belohnung – eine Kolumne bei Zeit Online mit dem Titel “Rezo stört” verfassen. Hinzu kamen 2019 noch der völlig unbekannte „Preis für Popkultur“ – ebenfalls für das Wahlwerbevideo- und der sagenumwobene „Umweltmedienpreis der Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in der Kategorie Online“.

Ach ja – und im Bereich “Investigative Leistung” siegte das Stück “Ibiza-Affäre”, das im Spiegel und der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde. (SB)