Das blutige Geschäft in Corona-Zeiten: „Abtreibung zuhause“

Abortion (Bild: shutterstock.com/Von fizkes)

Abtreibungslobbyisten sind tief um die Abtreibungsquoten besorgt, da Frauen coronabedingt zuhause bleiben müssen. Damit das blutige Geschäft auf Hochtouren weiterlaufen kann, hat sich Planned Parenthood der “Abtreibung zuhause”  angeschlossen. Der deutsche Ableger ProFamila bereitet sich im Hintergrund schon einmal auf´s Abtreiben in den eigenen vier Wänden vor. Von den Grünen, die sich im „Boris-Palmer-Gate“ medienwirksam um das Leben sorgen, ist hier nichts zu hören.

Die berüchtigten Repräsentanten der weltweiten Abtreibungsindustrie sind ohne Zweifel darüber besorgt, dass sie Einnahmen verlieren werden, während so viele Frauen – coronabedingt – zuhause bleiben. Einer der größten Abtreibungslobbyisten, die Planned Parenthood Organisation will ganz offensichtlich ihren Anteil am “Kuchen” der “Abtreibung zuhause” abbekommen und hat sich der Lobby für “Abtreibung zuhause” angeschlossen. Planned Parenthood hat bereits angekündigt, ihre “telemedizinischen” Dienste in den USA bundesweit auszuweiten, einschließlich der Verschreibung tödlicher Abtreibungspillen über eine besondere “Planned Parenthood App”.

Mit „TelAbortion – einfach zuhause abtreiben!

Eine breite Front hat sich schon zusammengetan, um dieses Vorhaben im Windschatten von Corona in den Niederlanden, Deutschland und Großbritannien voranzubringen. Und es besteht kein Zweifel daran, dass andere Länder bald folgen werden. In Großbritannien wurde “Abtreibung zuhause” als Teil der im Rahmen der Bekämpfung des Coronavirus verabschiedeten Maßnahmen sogar bereits eingeführt.

Die Zusendung von Abtreibungspillen per Post ist derzeit weder in den USA, noch in Deutschland gesetzlich erlaubt. Aber Planned Parenthood praktiziert das in den USA im Rahmen einer klinischen Studie namens “TelAbortion”, mit einer unklaren (und vermutlich wachsenden) Teilnehmerzahl. Man kann ganz sicher davon ausgehen, dass Planned Parenthood dieses “Experiment” weiter vorantreiben wird, damit es gesetzlich so rasch wie möglich voll legalisiert wird – und die COVID-19-Krise wird als Begründung dienen. Ein nächster Schritt könnte dann darin bestehen, dass Planned Parenthood, der weltweite Anführer der Abtreibungsindustrie, “TelAbortion” auf den Rest der Welt ausweiten wird.

Grüne Heuchelei

Ganz so weit ist ProFamilia, der deutsche Ableger von Planned Parenthood, noch nicht. Aber auch sie bereiten sicher im Hintergrund ähnliche Pläne vor, um vorbereitet zu sein, wenn sich eine Chance bieten sollte, diese umzusetzen.

In Deutschland wird massiv für die Umsetzung dieses Vorhabens als Maßnahme im Zuge der Corona-Krise geworben und Druck ausgeübt. So haben sich in einem offenen Brief die Bundesverbände pro familia, ProChoice und Doctors for Choice  für flexiblere Möglichkeiten des Schwangerschaftsabbruchs in der Corona-Krise stark gemacht und plädieren – wie der BR berichtet – für einen Schwangerschaftsabbruch zuhause.

Mit von der Partie: die Grünen. Aktuell gibt Robert Habeck, Chef der Grünen, zwar wegen den Aussagen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer den Oberentrüster. Sein grüner Genosse Palmer hatte zum Corona-Zirkus der Bundesregierung gesagt: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Habeck – angeblich um jedes Leben besorgt – will Palmer nun ein für allemal loswerden und denkt – wie jouwatch berichtet – laut über ein Parteiausschussverfahren nach. Wie geheuchelt die angeblich grüne Sorge um das Leben ist, zeigt die Abtreibungs-Geilheit der Grünen. Wie bereits mehrfach berichtet, reicht es den Grünen nicht aus, bis zum dritten Schwangerschaftsmonat abzutreiben. Der § 218 soll nach grünem Gusto komplett abgeschafft werden und die Abtreibung bis zum 9. Monat legalisiert werden. Katrin Göring-Eckardt – damals Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag – bestätigte in einem Interview mit der taz am 4. August 2019: „Die Abschaffung des § 218 ist eine Forderung der Grünen. Ich vertrete diese Forderung auch.“ Und sie setzt noch eines drauf: „Eine Abschaffung des Paragrafen 218 wäre ein frauenpolitischer Meilenstein, den wir niemals aus den Augen verlieren dürfen.“

Gegen die weltweite Förderung von „Abtreibung zuhause“ wurde eine Petition gestartet, die bereits mehr als 245.000 Menschen mitgezeichnet haben. (SB)