Sind für den linken Mainstream die Lockerungen so schlimm?

(Foto: Collage)

Eins hat die Coronakrise gezeigt. Ohne die linken Mainstreammedien wäre es niemals zu dieser Massenpanik gekommen. Und nur, weil man auf Teufel komm raus Klicks generieren muss, geht der Wahnsinn unvermindert weiter, obwohl das Gröbste eigentlich hinter uns liegt.

In vorderster Front der Panikmacher steht der Merkur, der von Anfang an auf Krawall-Schlagzeilen gesetzt hat – so auch heute wieder:

Coronavirus in Deutschland: Nach bundesweiten Lockerungen – Neuinfektionen erstmals wieder über 1000

Das soll natürlich suggerieren, dass die Lockerungen für die Neuinfektionen verantwortlich sind. Was natürlich Schwachsinn ist, da die Zahlen immer hinterherhängen, die letzten Lockerungen aber erst in den nächsten Wochen überhaupt umgesetzt werden.

Das schreibt dann auch der Merkur: „Das Coronavirus breitet sich in Deutschland immer weiter aus, doch ob die umfassenden Lockerungen von Bund und Ländern die Verbreitung des Virus begünstigen, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.“

Gar nichts wird sich zeigen, da parallel auch die Anzahl der Tests steigen und es von daher – natürlich – auch zu höheren Zahlen kommen kann.

Immerhin muss auch der Merkur zugeben, dass die Reproduktionszahl aktuell dennoch auf 0.65 gesunken sein soll.

Aber die spielt ja keine Rolle mehr, jetzt geht es schließlich ums Ganze, nämlich um die Obergrenze.

Genauso gierig nach negativen Schlagzeilen ist das linkslastige Redaktionsnetzwerk Deutschland. Kaum ist der Begriff Obergrenze ins Spiel gebracht worden, wird schon damit gearbeitet, als ob man darauf nur gewartet hat, als ob jemand von ganz oben den Befehl gegeben hat, diesen Begriff unbedingt unter die Leute zu bringen.

Wir lesen:

Der Landkreis Greiz mit seiner städtebaulich wie landschaftlich sehr reizvollen 20.000-Einwohner-Hauptstadt im thüringischen Vogtland ist laut einer aktuellen Übersicht des Robert-Koch-Instituts bundesweit der Kreis mit den relativ betrachtet meisten neuen Coronainfektionen. In den vergangenen sieben Tagen waren es demnach 84,6 pro 100.000 Einwohner. Damit stellt Greiz bisher bekannte Hotspots wie den Landkreis Tirschenreuth in Bayern oder den Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen in den Schatten.

Dass diese 84,6 pro 100.000 Einwohner lediglich 0,09 Prozent Infizierte (nicht Erkrankte!) bedeutet, wird dagegen gerne vernachlässigt.

Hauptsache, man kann sich am Framing der Kanzlerin beteiligen und die Bevölkerung weiterhin in Angst und Schrecken halten.

Das ist billiger Staatsjournalismus, das kann weg.