Linke Spaltpilze: SPD-Klingbeil verhetzt und verunglimpft Corona-Skeptiker

Lars Klingbeil (l., hier mit Außenminister Heiko Maas) (Foto:Imago/photothek)

Berlin – Da Kritik an ungebremster Migration und der Klimalobby derzeit pandemiebedingt verstummt sind, fehlt den Linken der Aufhänger für ihr Hauptanliegen der fortgesetzten  Spaltung und Polarisierung der Bevölkerung in „anständige Demokraten“ und „dumpfe Populisten“. Der Ausweg: Man stellt einfach die Kritiker der Corona-Regeln an den Pranger und grenzt sie nach bewährtem Muster aus.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil stellt etwa nassforsch klar, wo die Grenze zwischen verantwortlicher Politik und Spinnerei verläuft: Zwischen denen, die den Regierungskurs unhinterfragt und gehorsam schlucken, und denen, die ihn zu hinterfragen sich erdreisten. Letztere sind natürlich „Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker“, die „die Krise für sich nutzen“ wollen. Gegen letztere sollten sich die „normalen Leute“ auflehnen, so Klingbeil laut „n-tv„.

Normale und Unnormale, Gesunde und Kranke, Demokraten und Antidemokraten: Hier bricht sie wieder durch, die ewige Spaltung, für die der linke Einheitsparteienblock von Union bis Grünen steht. Was abseits der Mehrheitsüberzeugung steht, ist verfemtes Geschmeiß. Und wie schon im Kampf gegen die als „Faschisten“ dauerverleumdeten Wertkonservativen im Land, hetzt Klingbeil jetzt gegen die Bürgerrechtler, denen die Folgen der Corona-Eindämmung entschieden zu weit gingen, und ruft zum Meinungskampf auf: „Wir brauchen einen Widerstand der normalen Leute, das fängt im Bekanntenkreis, in den eigenen WhatsApp-Gruppen an!“.

Infiltration der Gegenöffentlichkeit

Dass der Mainstream bereits das Meinungsmonopol der Leitmedien innehat, genügt dem SPD-General nicht; er will die Basis mobilisieren. Konkret sollen also folglich die „normalen“, „systemrelevanten“ Systemlinge, die das Groko-Wahlvolk abbilden, die außerparlamentarische Opposition mit ihren eigenen Waffen im Info-Krieg schlagen: Vernetzung, Soziale Medien, Gegenöffentlichkeit und alternative Kanäle.

Weil die pauschal diffamierten Regierungskritiker „mit professionellen Videos und Tonnachrichten nachweislich Lügen verbreiten“, so Klingbeil, dürfe man ihre Nachrichten „nicht unwidersprochen lassen.“ Witzigerweise unterstellt er den Corona-Demonstranten und Kritiker der Lockdownbestimmungen einen „organisierten Versuch, zu spalten und zu hetzen“. Exakt das also, was er zur Perfektion gebracht hat. (DM)