Geliefert wie bestellt: Esken sieht AfD trotz Rauswurf von Kalbitz von rechtsextremem Gedankengut durchdrungen

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Es gibt Kräfte in der AfD, die mit aller Macht versuchen, die Partei zu zerstören. Meuthen ist einer davon, aber er steht leider nicht alleine da. Es sind die Karrieristen, die überwiegend im Westen Deutschlands politisch erzogen worden sind und die nicht wissen, wie erfolgreich Opposition funktionieren können. 

Es sind die Egozentriker, die Hinterhältigen, die aus Angst, ihren Posten zu verlieren, mit der Spaltaxt durch die Partei jagen und alles niedermetzeln, was ihnen beim Anbiederungskurs im Wege steht.

Nur, der Kniefall vor dem linksgedrehten Verfassungsschutz wird ihnen nichts nützen, wie diese Reaktion deutlich zeigt:

Für die SPD-Vorsitzende Saskia Esken ändert der Rauswurf von Andreas Kalbitz aus der AfD nichts an der Ausrichtung der Partei. „Es wird der AfD weder durch die wirkungslose Auflösung des sogenannten `Flügels` noch durch Parteiausschlüsse gelingen, sich von dem rechtsextremen Gedankengut zu distanzieren, das längst die gesamte Partei durchdrungen hat“, sagte Esken dem Nachrichtenportal T-Online. Eine Mehrheit im AfD-Bundesvorstand hatte am Freitag dafür gestimmt, Kalbitz` Mitgliedschaft für nichtig zu erklären.

Hintergrund seien frühere Kontakte ins rechtsextreme Milieu, berichtet das Nachrichtenportal T-Online. Kalbitz habe angekündigt, er werde sich gegen den Rauswurf zur Wehr setzen.

So wie Esken denken fast alle Politiker in Deutschland (einschließlich gewisse Leute in der AfD). Es ist sowas von dumm, zu glauben, dass die Linken jemals locker lassen werden. Nein, man wird sich jeden einzelnen vorknöpfen, bis nur noch Schleim übrig geblieben ist. Nicht vergessen: Dass diese Partei ausgerechnet im Osten der Republik so erfolgreich ist, hat sie Leuten wie Höcke und Kalbitz zu verdanken.

Vielleicht ist auch das der Grund für diese parteischädigende Entscheidung gewesen. Neid und Missgunst spielten in parteiinternen Ränkespielchen schon immer eine große Rolle. Wir sagen, danke AfD, für diese kurzen Jahre des Erfolges. (Quelle: dts)