Britischer Arzt: Corona könnte von alleine verschwinden

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Der britische Arzt Karol Sikora verkündet auf Twitter die beste Nachricht des Jahres: Das Corona-Virus könne ganz von selbst wieder verschwinden, twittert er und bekommt dafür mächtig Gegenwind.

„Es besteht die reale Chance, dass das Virus auf natürliche Weise ausbrennt, bevor ein Impfstoff entwickelt wird. Wir sehen überall ein ungefähr ähnliches Muster – ich vermute, wir haben mehr Immunität als angenommen. Wir müssen das Virus weiter verlangsamen, aber es könnte von selbst verschwinden,“ vermutet der 71-Jährige Onkologe, der ehemals als Direktor des WHO-Krebsprogramms tätig war.

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Während die Corona-Versessenen so etwas gar nicht hören wollen, freuen sich viele über das bisschen Hoffnung, dass der derzeitige Ärztliche Direktor von Rutherford Health plc, Direktor für Medizinische Onkologie am Bahamas Cancer Center, Partner und Dekan der medizinischen Fakultät der Universität von Buckingham ihnen macht.

„Ich bin der Meinung, dass dies ein mögliches Szenario ist. Niemand behauptet zu wissen, was mit Sicherheit passieren wird – ich glaube, in einer unbekannten Situation ist dies eine Möglichkeit. Wir müssen weiterhin Abstand halten und hoffen, dass sich die Zahlen weiter verbessern.

Unterdessen haben Hongkonger Forscher eine ganz unglaubliche Entdeckung gemacht: Ausgerechnet an Hamstern wiesen sie nach, daß OP-Masken tatsächlich etwas bringen. Durch das Tragen der Masken könne sich die kontaktlose Übertragung des Coronavirus verringern lassen. Um mehr als 60 Prozent lasse sich die Übertragungsrate durch den Einsatz der Masken reduzieren, geht aus der am Sonntag vorgestellten Studie der Universität Hongkong hervor. Ohne Maske hätten sich zwei Drittel der Hamster innerhalb einer Woche mit dem Corona-Virus infiziert, so die Welt-bewegende Neuigkeit.

Das wird alle Ärzte an den OP-Tischen dieser Welt beruhigen. Endlich bekommen sie die wissenschaftliche Bestätigung, daß das Tragen einer Maske, das seit mehr als 100 Jahren üblich ist, eine Wirkung hat und der „Vater der Hygiene in Deutschland“ Max von Pettenkofer (1818-1901) tatsächlich Recht hatte. Pettenkofer erhielt 1865 den ersten Lehrstuhl für Hygiene in München und entwickelte die experimentelle Hygiene in Deutschland. Von ihm stammt die Erkenntnis, dass der Cholera-Erreger vor allem durch Wasser verbreitet wird.

Ab etwa 1888 kam es zu einer zunehmenden Wendung von der Antisepsis zur Asepsis: Der aseptische OP, spezielle OP-Tische, häufiger Wäschewechsel, Sterilisatoren, Verbandstrommeln, Gummihandschuhe sowie der MUNDSCHUTZ wurden eingeführt. Mit Erfolg: Durch diese Hygiene-Maßnahmen konnten Krankenhausinfektionen deutlich reduziert werden. (MS)