Die 180°-Wende: „Neue Normalität“ ganz anders – das Ende der Kulturmarxisten

"Hygiene-Demo" Stuttgart - Foto: Imago

Seit Wochen ist die Rede von einer „neuen Normalität“. Es wird versucht, die Suspendierung der Grundrechte und eine nie gesehene staatliche Kompetenzanmaßung mit Überwachung, Verboten und Bespitzelungen als das „neue Normal“ zu etablieren. Der Gegenentwurf.

von Max Erdinger

Wenn die sogenannte Coronakrise eines überdeutlich gezeigt hat, dann das: Gefährlicher als jedes Virus sind Politiker und Parteien eines Nannystaates, die sich das Gemeinwesen komplett zur Beute gemacht haben und sich dabei aufführen, als sei die Republik nichts weiter als ein gigantischer Kindergarten, in welchem sie selbst die Funktion der Kindergärtner innehaben. Nicht das Virus ist die große Bedrohung gewesen. Die Politik und die gleichgeschalteten Medien sind es, primär die Medien als versagende vierte Gewalt, sekundär dann die Politik. (Thesen)

1. Der größte und folgenschwerste Irrtum hierzulande besteht in der Annahme, die Regierung könne Entscheidungen einfach rückgängig machen oder gar in ihr Gegenteil verkehren, wenn sich herausstellt, daß sie falsch gelegen hat. Jeder Korrektur wohnt das Eingeständnis einer vorherigen Fehlentscheidung inne. Da sich der Wähler immer eine „gute Regierung“ wählt, weiß jede Regierung, daß sie schon aus Gründen ihrer eigenen Daseinsberechtigung unter allen Umständen gut dazustehen hat. Ob sie tatsächlich „gut“ ist, spielt eine untergeordnete Rolle. Für ihren Fortbestand ist nicht wichtig, wie sie ist, sondern als was sie wahrgenommen wird.

2. Wegen des in Punkt 1 genannten Katastrophenpotentials gibt es eine Opposition, die im Idealfall die Fehler aufdeckt und bekannt macht, welche die Regierung systembedingt selbst nicht zugeben kann. Eine funktionierende Opposition ist deshalb essentiell in jeder Demokratie, die eine bleiben soll.

3. Eine Regierung, die mit allen lauteren und unlauteren Methoden Oppositionsbashing betreibt, widmet sich recht eigentlich der Abschaffung der Demokratie zum alleinigen Zweck ihres eigenen Machterhalts.

4. Eine sog. vierte Gewalt, die einer solchen Regierung mehrheitlich zur Seite springt, beteiligt sich an der Abschaffung der Demokratie.

5. Durch x-beliebige Koalitionsbildungen im Parteienstaat läßt sich eine Generallinie etablieren, gegen die eine von allen Koalitionen ausgeschlossene Fundamentalopposition in Form einer einzelnen Partei chancenlos bleiben muß. Das heißt, daß dann, wenn sich alle Parteien in ihrer grundsätzlichen politischen Ausrichtung einig sind, eine Korrrektur dieser Ausrichtung unmöglich wird, selbst wenn sie grundsätzlich desaströs wäre.

6. Die grundsätzliche Ausrichtung aller Parteien in der Bundesrepublik ist kulturmarxistisch. Es gibt lediglich graduelle Unterschiede. Die einzige wirkliche Oppositionspartei ist auch die einzige, die sich den Kulturmarxismus nicht auf die Fahnen geschrieben hat, jedenfalls zum größeren Teil nicht. Sie nennt sich „Alternative für Deutschland“ (AfD)

7. Im Parteienstaat ist die „Alternative für Deutschland“ notgedrungen eine Partei. Die Geschichte der anderen Parteien, mit Ausnahme der Grünen, war nicht immer kulturmarxistisch geprägt. In der „Alternative für Deutschland“ muß deshalb das Potential für eine „alternative Parteienlandschaft minus Kulturmarxismus“ versammelt bleiben. Sie muß sich im Augenblick noch gemeinsam gegen den kulturmarxistischen Mainstream einsetzen. Das erfordert Diziplin und innerparteiliche Toleranz. Wenn sich die „Alternative für Deutschland“ jedoch selbst – und nur, weil sie formal dazu gezwungen ist – lediglich als eine weitere Partei begreift, ist sie heute bereits zum Scheitern verurteilt. Die einzige wirkliche Oppositionspartei muß klarmachen, daß es sich bei ihr sowohl um die alternative SPD, als auch die alternative CDU, die alternative FDP und die alternativen Grünen handelt (wobei „Grün“ tatsächlich völlig neu zu denken wäre). Die Alternative für Deutschland: „AfD – Wir sind alles außer Kulturmarxisten“, wählbar für jeden, der den Kulturmarxismus weghaben will, egal, ob er dabei klassisch sozialdemokratisch „tickt“ oder nicht. Die Alternative für Deutschland muß eine Alternative für alle sein, nicht nur eine weitere Partei. Denkbar wäre sogar, daß die AfD als Partei für die Auflösung des Parteienstaats wirbt – inklusive ihrer eigenen Auflösung – zugunsten einer Regierung aus parteilosen Fachleuten in den jeweiligen Ressorts. Sie selbst böte – momentan noch als Partei – einen großen Pool an fähigen Kandidaten. Mit Parteigranden, die es sich lieber im etablierten System bequem machen wollen und deshalb zu kulturmarxistischen Zugeständnissen bereit sind, läßt sich die Demokratie vor der Verwandlung in eine kulturmarxistische Diktatur nicht retten. Lediglich „eine weitere Partei“ braucht kein Mensch. Aber ist der Parteienstaat überhaupt alternativlos? Könnte die „neue Normalität“ nicht völlig anders aussehen, als derzeit „angedacht“ ist?

Die Alternative zur Alternative

Man sollte sich wirklich überlegen, ob die Parteiendemokratie nicht längst überholt ist. Mehr noch: Braucht heute noch irgendjemand eine Regierung, die sich aus Parteien heraus formiert? Wären nicht eigentlich eine funktionierende Verwaltung und eine funktionierende Justiz ausreichend? Könnte die bisherige „Regierung“ nicht ersetzt werden durch ein honoriges Expertengremium von Parteilosen, das auf diverse Entwicklungen reagiert, anstatt einfach zu regieren? Könnte man die Demokratie nicht überhaupt davon befreien, daß sie permanent den Spielball irgendwelcher parteipolitisch orientierter Ideologen abgeben muß?

8. Eine kulturmarxistische Diktatur ist erstens keine Demokratie und zweitens kann sie sich auch keine Rechtsstaatlichkeit leisten. Letztere funktioniert nämlich unideologisch.

9. De facto ist die Bundesrepublik bereits eine kulturmarxistische Diktatur. Sie darf lediglich offiziell keine sein. Das ist momentan noch der Punkt, an dem sie angegriffen werden kann. Es wird aber mit Hochdruck daran gearbeitet, daß sie unangreifbar wird. Hier schließt sich ein Zeitfenster, das sofort genutzt werden muß, ehe es gar geschlossen ist. Schon heute handelt es sich bei der Staatsratsvorsitzenden (Bundeskanzlerin), dem Chef des Verfassungsschutzes (Staatssicherheit) und dem Vorsitzenden des Bundesverfassungsgerichts (Oberstes Gericht) um Parteifreunde aus ein- und demselben, auf kulturmarxistisch gewendeten Club (CDU). Der wiederum hat sich in den vergangenen Jahren von der Partei zu einer „Zentralpartei“ entwickelt, die in beliebigen Koalitionen jede denkbare Oppositionspartei – bis auf eine – politisch korrumpiert und sozusagen zu Blockparteien degradiert hat. Es pressiert!

10. Die kulturmarxistische Gesellschaft ist mitnichten die „menschliche Gesellschaft“, zu der sie sich gern stilisiert, sondern sie ist eine zutiefst unmenschliche Gesellschaft. Der Nannystaat ist eine Perversion des Freiheitsgedankens und entbehrt jeglicher Menschlichkeit, wie sich – nicht nur – am folgenden Beispiel illustrieren läßt. Eine Augenzeugin berichtet, sie habe beobachtet, wie ein etwa zweijähriger Bub beim KiTa-Ausflug „mit Abstand“ nach vorne stolperte und umfiel, aufs Gesicht. Der Kleine weinte und schrie. Niemand half ihm. Während die Kindergärtnerinnen berieten, wie damit umzugehen sei angesichts „Corona“, machten sich drei andere „Kleine“ auf den Weg, zu helfen. Die Kindergärtnerinnen verwehrten es den Kindern aber. Trösten und „in den Arm nehmen“ sei ja nicht statthaft, wegen „Abstand“. Die Augenzeugin habe sich daraufhin entfernt, weil sie das nicht habe mit ansehen können. – Genau so sieht er aus im Resultat, dieser widerwärtige Nannystaat in seiner Verkleidung als „die menschliche Gesellschaft“. Noch ein Beispiel: In der Pfalz zertrümmerte ein Wirt wutentbrannt das Mobiliar seiner Gaststätte. Tags zuvor hatte er die Genehmigung zur Wiedereröffnung seines Lokals erhalten, daraufhin für tausende von Euros Lebensmittel eingekauft, und nur, um sich binnen 24 Stunden nach der Genehmigung mitteilen zu lassen, die Genehmigung sei hiermit widerrufen. Das ist dieser gottverdammte Nannystaat, mit dem sich die Parteien das gesamte Gemeinwesen ausschließlich zu ihrem eigenen Wohl und Frommen Untertan machen. Weg damit! Neue Normalität: Kein Nannystaat mehr. Verbot sämtlicher politischer Parteien. Warum nicht einmal etwas ganz Neues ausprobieren, um Demokratie & Rechtsstaatlichkeit vor den Ideologen in Sicherheit zu bringen?

Die Parteien werden zu „die Partei“

Der Verfassungsrechtler Hans-Herbert von Arnim warnte vor über zwanzig Jahren bereits davor, daß sich die Parteien den Staat zur Beute machen. Das hat sich heute deutlich verschärft. Die Parteien haben inhaltlich inzwischen eine kulturmarxistische Fusion vollzogen, so daß sie sich unter kulturmarxistischen Gesichtspunkten nur noch graduell voneinander unterscheiden. Im Wesentlichen sind sie dabei, zu „die Partei“ zu werden – und sich den Staat als Quasi-Einheitspartei zu unterwerfen. Das hat noch einmal eine ganz andere Qualität als der Beutezug, den unterschiedliche Parteien im gegenseitigen Einvernehmen ausführen. Wenn richtig ist, daß „wir“ der Staat sind, dann kann nicht richtig sein, daß die Parteien der Staat sind. Die absolute Mehrheit von „wir“ wählt nämlich überhaupt nicht, folglich wählt sie auch überhaupt keine Partei. Es ist der Parteienstaat selbst, der über seine Funktionäre erklären läßt, er sei alternativlos. Das ist nicht wahr. Wir brauchen eine Verfassung, eine Verwaltung und eine Justiz, einen schlanken Staat, der sich aus dem Privaten heraushält und lediglich auf den Gebieten äußere- und innere Sicherheit stark ist. Wir brauchen maßvolle Steuersätze. Wir brauchen möglichst unreglementierte Entfaltungsmöglichkeiten für jeden, der selbständig arbeiten will und wir brauchen ein Bildungssystem, das diese Bezeichnung verdient. Ein staatliches Indoktrinierungssystem, in dem die Lehrpläne von Ideologen gestaltet werden, braucht hingegen kein Mensch.

Bildung statt Indoktrination

Die zweifelhafte Erfolgsgeschichte des Marxismus und sämtlicher seiner Derivate (Feminismus, Gender-Mainstreaming, Gleichstellung, Inklusion, Minderheitenfetischismus, Weltrettung usw.usf.) wurde deswegen eine, weil „Gleichheit“ als Forderung gerade den „Benachteiligten“ entgegenkommt und sogar vom Dümmsten noch als „gerecht“ identifiziert werden kann. Je mehr Dumme, desto besser der Humus, auf dem marxistische Ideen gedeihen. Wer die kulturmarxistische Gesellschaft will, der braucht Dumme, die ihre Substanz bilden. Der Gipfel der Dummheit ist es, „den Kapitalismus“ für alle Übel dieser Welt verantwortlich zu machen, und nur, weil man in seiner Dummheit den Kapitalismus nicht vom Materialismus zu unterscheiden gelernt hat. Dabei sind es gerade die Marxisten, die das ganze Leben auf seine materialistischen Aspekte reduzieren. Die Diskurshoheit der Soziologen macht dann das Kraut gar fett. Im Zuge der wesentlich nach den Wünschen von Parteiideologen gestalteten Lehrpläne sehen wir uns heute mit dem Wahnsinn konfrontiert, daß es Leute gibt, die voller Feuereifer für ein bedingungsloses Grundeinkommen „kämpfen“. Das begreifen diese Bildungsopfer auch noch als sozial – und einen Staat, in dem ein solcher Wahnsinn umgesetzt werden würde, als besonders sozialen „Sozialstaat“. Der alte Spruch: „Von nichts kommt nichts“, gilt für sie nicht mehr. Weil sie in ihrer ganzen „Befreiung von den überkommenen Zwängen“ das Wünschen als gleichberechtigt neben dem Sein begreifen. Daß ein Staat, in dem Leute wertschöpfend tätig sein müssen, um die Grundeinkommen der Anderen zu finanzieren, kein Sozialstaat mehr, sondern ein Sklavenhalterstaat sein könnte – den Gedanken können sie schlicht nicht mehr fassen. Rudimentäre Wirtschaftskenntnisse sind bereits verloren gegangen. Sein Wunsch ist des Menschen Himmelreich geworden – und Parteifunktionäre stopfen sich die Taschen mit dem Versprechen an ein verblödetes Volk voll, daß sie alles dafür tun würden, ihm dieses Himmelreich auf Erden zu schaffen, wenn sie nur gewählt werden.

Niemals würde sich ein gebildetes Volk erzählen lassen, daß es nicht ausreichend Kultur habe, weswegen es kulturell bereichert werden müsse. Niemals würde sich ein gebildetes Volk eine politische Agenda mit den Worten „bunt“, „vielfältig“ und „tolerant“ als verheißungsvoll andrehen lassen. Niemals würde ein gebildetes Volk sich einreden lassen, es gebe mehr als zwei Geschlechter – und daß Geschlecht ein soziales Konstrukt sei. Und kein gebildetes Volk würde sich den Unterschied als solchen madig machen lassen, indem es sich einreden läßt, Schwaben, Franken, Friesen, Eskimos, Apachen und Zulus seien alle unterschiedslos nur „die Menschen“ – und daß alle Kulturen der „die Menschen“ gleichwertig seien. In einem gebildeten Volk würden sich nämlich alle fragen, wie es kommt, daß die eine gleichwertige Kultur so scharf ist auf die zivilisatorischen Errungenschaften der anderen gleichwertigen Kultur, wenn sie doch bei aller Gleichwertigkeit dazu in der Lage sein müsste, sich alles, was sie haben will, auch selbst zu erschaffen. Das Ausmaß der kulturmarxistischen Verblödung mit ihrem Relativismus und ihrem Egalitarismus ist inzwischen ein dermaßener Horror, daß man nur noch von kultureller Degeneration reden kann. Von wegen „Fortschritt“ und „menschliche Gesellschaft“. Tatsächlich ist es inzwischen so, daß der unseren sogar die islamische Kultur überlegen ist – und, Spott und Hohn obendrauf – noch nicht einmnal wegen ihrer „großartigen zivilisatorischen Errungenschaften“ der vergangenen 500 Jahre, sondern allein deswegen, weil man selbst im Islam noch weiß, daß sich am Ende nicht durchsetzt, wer „schöner denken“ konnte, sondern derjenige, der die Macht hatte, sich durchzusetzen.

Unser Land säuft ab wegen der völlig wahnsinnigen Gleichsetzung der „Schönheit des Gedankens“ mit der undiskutierbaren Realität dieser Welt. Wie die Welt ist – na ja, es kommt halt daran, mit welchen Augen man sie sieht. Standpunkte, Perspektiven, Meinungen, pi-pa-po und bla-bla-bla. Diese desaströse Degeneration ist wesentlich der politischen Gestaltungsmacht kulturmarxistisch orientierter Ideologen in der Parteiendemokratie geschuldet. Allein deswegen lohnt es sich, über Wert und Unwert von Parteien in einer „neuen Normalität“ nachzudenken. Wahr ist: Je dümmer das Volk, desto komfortabler für die Parteien- (Elite). Jedenfalls so lange, wie das Dummvolk noch die Mittel erwirtschaften kann, welche diese „Elite“ zu ihrem eigenen Wohlleben braucht.

Daß hierzulande von den Volksvertretern noch die Interessen des Volks vertreten werden würden, kann nur der Naivste noch behaupten. Die einzige Gemeinsamkeit, die es zwischen Parteifunktionären und Volk noch gibt, ist allenfalls die, daß man gemeinsam „schöndenkt“. Verantwortungsethik ist längst durch Gesinnungsethik ersetzt worden. Oh, ist das schön! In Wahrheit ist das der sichere Weg in den Untergang. Und die eitelste aller Schöndenkerinnen hierzulande ist unsere ganz und gar unfaßbar verpeilte Frau Merkel als Staatsratsvorsitzende (Bundeskanzlerin) mit ihrem notorischen „Gemeinsam“. Gemeinsam und auf Augenhöhe mit den „die Menschen“ im Angesichte der gemeinsamen „Herausforderungen“ vor denen „die Menschheit“ gemeinsam steht, entscheidet sie nach ihren moralischen Vorstellungen. Es kann doch nicht sein, daß hierzulande keiner mehr durchschaut, was dieses notorische Gemeinsam-Gelaber soll. Im Fall der Frau Merkel heißt das: In Sachen „gemeinsame Herausforderung“ entscheide ich alleine – und wenn´s schief geht, dann habe nicht ich ein Problem, sondern „wir“ haben ein „gemeinsames Problem“. So geht billige Verantwortungsverschiebung. In einer „neuen Normalität“, die „besser“ sein soll, gibt es das Problem nicht mehr, daß man eines Morgens aufwacht und eine Frau Merkel als Bundeskanzlerin hat. Die Phrase „politisch-kulturelle Degeneration“ läßt sich im Zeitalter der Abkürzungen schon lange durch „Merkel“ ersetzen. Diese Frau ist die schlimmste Heimsuchung seit Gründung der Bundesrepublik. In einer „neuen Normalität“, die besser sein soll als die alte, wickelt eine Frau Merkel irgendwo in der Uckermark Ostseefisch in Zeitungspapier ein und wird von ihren Kunden darüber belehrt, daß sie kein Gespräch wünschen, sondern Fisch kaufen wollen. Sich von einer solchen Frau aber noch die „neue Normalität“ vordefinieren zu lassen, kommt überhaupt nicht infrage.

„Querfront“ und „Hygiene-Demos“

Die Tatsache, daß sich gegen die Suspendierung der Grundrechte sogenannte „Querfront-Demos“ bilden, die den unglaublichen Kompetenzanmaßungen des Parteien- und Nannystaats Widerstand leisten, ist ein sehr ermutigendes Zeichen. Wenn das der dokumentierte Volkswille ist, daß quer durch alle politischen Lager vor allem eines gewünscht ist, ein Leben in Freiheit ohne ausufernde staatliche Bevormundung nämlich, stellt sich doch fast automatisch schon die Frage, ob der Parteienstaat nicht überholt ist. Da scheint sich tatsächlich etwas in Richtung „neue Normalität“ zu bewegen. Genau genommen ist es ja so, daß bei der Unterdrückung dieser Demonstrationen der Staat Widerstand gegen den Souverän leistet. Damit hat er sich vollständig selbst delegitimiert. Dieser Nannystaat muß weg, nur noch weg! Eine ganz andere „Neue Normalität“ – welcome!