Grüne wollen Baden-Württemberg endgültig zum kontrollierten Menschenpark machen

Kretschmann: Allmachtsgelüste bei den Grünen? (Foto:Imago)

Es ist das liebste Ziel aller Linken und insofern natürlich auch der Grünen, das gemeine Volk in ein ideologisches Vakuum zu stecken. Sowas nennt sich am Ende DDR, sozialistisches Kuba oder Rotchina. Es braucht nur einen strengen ideologischen Rahmen, der der Menschheit den absoluten, wahren und einmaligen Weg erklärt und alle Nichtfolgsamen ausgrenzt, denunziert, verfolgt, in Lager steckt oder gleich vor ausgehobenen Massengräbern erschießt. Eine Nummer kleiner wüten die Grünen in Baden-Württemberg an der Macht, die um keinen Preis ihren ideologisch abgesteckten Fahrplan auch während der Corona-Krise verlassen wollen.

Von Hans S. Mundi

Baden-Württemberg soll als erstes Bundesland bis 2040 klimaneutral werden und komplett auf den Gebrauch fossiler Energieträger verzichten. Das sieht der Leitantrag des Grünen-Landesvorstands für den Landesparteitag im September vor, der an diesem Freitag den Delegierten zugeht. „Wir wollen die Treibhausgase auf null senken – durch den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien, durch eine radikale Verkehrswende, durch klimaneutrales Bauen und eine Modernisierung der Wirtschaft“, sagte Grünen-Landeschefin Sandra Detzerder SÜDWEST PRESSE. „Baden-Württemberg soll Klima-Musterland werden.“

Wer die einleitenden Sätze für zu übertrieben hält, der sollte sich mal ansehen, wie im Südwesten das von den Grünen teils angerichtete Straßen-Verkehrschaos bereits aussieht, mit überall durchgepeitschen Tempo 30-Zonen, die das Autofahren wie ein Rollen durch einen Kurpark für Senioren wirken lassen. Der ausgerechnet im Ländle groß angesiedelten Automobilindustrie, mit weltweit bekannten Firmengrößen á la Porsche und Daimler-Benz, neben Großzulieferern wie Bosch, wurde schon lange vor Corona im Zuge der linksextremistisch mitgesteuerten Klimahysterie, ein Tiefschlag nach dem anderen versetzt. Besonders in Baden-Württemberg ist der Diesel ein Auslaufmodell, was von Herstellern bis runter zu den kleinen Kfz-Werkstätten etc. eine schlichte Katastrophe darstellt. Der „ökologische“ Umbau des Verkehrs ist ein genauso fataler Unsinn, wie die Steuergelder vernichtende „Klimawende“.

Landeseigene Unternehmen und Beteiligungen wie der Energiekonzern ENBW oder der Flughafen Stuttgart sollen ebenfalls mit gutem Beispiel vorangehen und bis 2035 Treibhausneutralität erreichen, fordert der Grünen-Vorstand. Die Industrie selbst soll bis 2040 vollständig auf energiebedingte Emissionen verzichten. Den Bau von Photovoltaikanlagen auf alle Neubauten will die größere Regierungspartei verpflichtend machen, vom Bund fordert sie ein Verbot neuer Ölheizungen und eine CO2-Bepreisung.“

Den Grünen Wölfen im bürgerlich-linken Schafspelz ist es gelungen, ewig kranke Bevormungsstaatlerei gut zu tarnen und als hehre Weltenrettung zu verkaufen. Das war aber das alte Sozialismusmodell im einstigen Ostblock und auch bei den Chinesen (samt barbarischer „Kulturrevolution“) auch, nur damals galt es die „Arbeiterklasse“ zu befreien, auch die Landarbeiter und „die unterdrückten Völker dieser Erde“ – heute wird die staatliche Entmündigung und immer größer werdende Unterdrückung unliebsamer Meinungen durch das trojanische Pferd „Klimawandel“ und – nun in Baden-Württemberg – „Klima-Musterland“ vorangetrieben. Auch die DDR wollte ein „Musterland“ im Ostblock sein, das gehört zum Wettbewerb der Linken untereinander, was immer auch planwirtschaftliche Elemente beinhaltet.

Die öffentliche Hand soll dabei Vorreiter sein und bereits „bis zum Jahr 2030 CO2-neutral arbeiten“ – zehn Jahre früher als bisher geplant. In Verwaltungsverfahren soll der Klimaschutz Vorrang bekommen. „Alle zur Entscheidung anstehenden Planungen und Baumaßnahmen sind auf ihre Klimaverträglichkeit hin zu prüfen, bevor eine politische Entscheidung über die Umsetzung erfolgt“, heißt es in dem Leitantrag. Für Großprojektesieht das 20 Seiten umfassende Papier die Einführung eines „Klimavorbehalts“ vor.“

Wer das alles immer noch nicht wahrhaben will, der sollte sehen, wie dieser Kampf politisch flankiert wird: Gender-Gaga als irrsinnige „Geschlechtergerechtigkeit“, was die Zerstörung der klassischen Mann-Frau-Kinder-Ehe klipp und klar als Endziel hat. Am Ende sollen alle Menschen in staatlich verordnete Wohngemeinschaften gepfercht werden, während man jetzt bereits ein riesiges Attentat in slow motion über Monate laufen lässt: Die Zerschlagung und Zerstörung der individuellen Mobilität, die Einschränkung von Mobilität für jedermann. Das glauben Sie nicht? Ein Blick nach China reicht. Wer von einem Stadtteil in einen anderen oder gar in eine andere Stadt umziehen will, der muss das bei den autokratischen Behörden beantragen. Nimm dem Menschen seine Familie, zerstöre seine sexuelle und geschlechtliche Identität, nehme und verbiete ihm Mobilität außerhalb eng gesteckter und staatlich kontrollierter Grenzen – und du schaffst zombieähnliche Wesen, die sich leicht kontrollieren lassen und deren Freiheit als gehirngewaschene glückliche Sklaven komplett geraubt wird.