Björn Höcke: Von Demonstranten erschossener schwarzer Sicherheitsmann beweist: Es geht gar nicht um Rassismus

Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd – vermutlich durch Polizeigewalt – befinden sich die USA in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand.
Von Björn Höcke
Proteste, Geschäftsplünderungen, Gewalt von allen Seiten. Linksextremisten versuchen aus dem stark emotionalisierenden Fall politisches Kapital zu schlagen, sie definieren, in welchem Zusammenhang der Vorfall zu sehen ist und in sozialen Netzwerken wird mit aggressiven Kampagnen Druck auf Nutzer und Unternehmen ausgeübt: Wehe dem, der hier nicht mitmacht!
In den Leitmedien ist in diesem Zusammenhang die sonst so oft beklagte »Instrumentalisierung von Opfern« kein Thema. Dabei gibt es auch hier wieder eine ideologische Opfer-Hierarchie. Viel weniger Beachtung als der Tod des Kriminellen George Floyd fand die Tatsache, daß am 29. Mai inmitten eines »Black Lives Matter«-Protests ein Sicherheitsmann des Oakländer Gerichts erschossen wurde. Der 53jährige Patrick Underwood erlag seinen Verletzungen, ein weiterer Kollege wurde verwundet. (1) Patrick Underwood war selbst ein Schwarzer, stand aber in seiner Funktion als Sicherheitsbeamter für die »Obrigkeit«, gegen die sich die Wut der Demonstranten richtet.
Bei kritischer Betrachtung wird also klar: Es geht gar nicht in erster Linie um »Rassismus«, das ist nur der moralische Vorwand. Auch schon vor dem Mord in Oakland stellte sich die Frage, was das Plündern von Geschäften mit den eigentlichen moralischen Zielen der Proteste zu tun hat. Dieses Phänomen ist nicht neu. Bereits bei den Unruhen von Los Angeles 1992 wurde die Mißhandlung eines Afroamerikaners (2) zum Anlaß genommen, Geschäfte zu plündern. Neu sind allerdings die unterwürfige Reaktionen vieler weißer Amerikaner. Selbst von den Plünderungen betroffene Ladenbesitzer fürchten nichts so sehr wie den Rassismusvorwurf und lassen sich im vorauseilenden Gehorsam zu bizarren Solidaritätsbekundungen hinreißen. (3)
Selbstverständlich wollen Linksextremisten diese Kampagne auch nach Deutschland tragen. Zu einem friedlichen und respektvollen Miteinander werden diese Proteste sicherlich nicht beitragen. Sie werden auch die Gesellschaft nicht verbessern. Nein, sie werden im Gegenteil die Gräben weiter vertiefen.
(2) Der Fall Rodney King löste wochenlange bürgerkriegsähnliche Proteste aus. Bilanz: 53 Todesfälle und Sachschäden in Höhe von etwa einer Milliarde US-Dollar. https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Los_Angeles_1992