Kantar/Emnid: AfD fällt auf Umfrage-Tiefstand

Foto: AfD-Plakat (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Der Meutherer auf der Bounty hat wahrlich ganze Arbeit geleistet. Aber es ist nicht nur die Schuld dieses Spalters, dass die einzige Opposition zur Zeit so schlecht dasteht. Es ist die unbegründete Angst, die die Bürger – angefacht durch Medien und Politik – im Griff hat und die die Wähler naturgemäß zu den Regierungsparteien zieht.

Traurig ist es aber dennoch: Die AfD ist nach den Zahlen von Kantar/Emnid in der Wählergunst nun leider auf den niedrigsten Stand seit September 2017 gefallen. Im Sonntagstrend, den das Umfrageinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die AfD zum vierten Mal in Folge einen Punkt zur Vorwoche und kommt nun auf acht Prozent. Die Grünen können einen Punkt zulegen und liegen mit 16 Prozent jetzt wieder vor der SPD (15 Prozent), die einen Punkt verloren hat.

Die Union verliert zwei Punkte, bleibt mit 38 Prozent allerdings klar stärkste Kraft. Die FDP verliert einen Punkt und kommt auf sieben Prozent, die Linke gewinnt einen Punkt und kommt auf acht Prozent. Die sonstigen Parteien kommen in dieser Woche auf acht Prozent (+3).

Für die „Bild am Sonntag“ hatte Kantar/Emnid vom 28. Mai bis zum 3. Juni 2020 1.428 Menschen befragt. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

Für die CDU – besonders nach Angela Merkel – ist es überlebensnotwendig, die Angst vor der Grippe noch so lange zu schüren wie es geht. Und nur aus diesem Grund wird permanent von einer zweiten, dritten und vierten Welle gewarnt. Denn mit jeder Welle verliert die AfD, die es dann auch nicht schafft, sich endlich zusammenzureißen und wieder Politik zu machen. (Mit Material von dts)