Ostfriesische Ärztin: Die schwerkranken Menschen bleiben zu Hause!

Aus dem bodenständigen Ostfriesland haben sich – bedingt durch die aktuelle gesundheitspolitisch/gesellschaftliche Situation der sogenannten „Corona-Krise“ Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen. Ihre Absicht ist es, sachliche Aufklärungsarbeit zu leisten. Übereinstimmend stellen sie im Rahmen ihrer ärztlichen Tätigkeit fest, daß viele´Patienten wegen zum Teil widersprüchlichen Informationen und Maßnahmen sehr verunsichert sind.

Weiterhin ist ihnen aufgefallen, dass, bedingt durch die von der Regierung verordneten Maßnahmen und die durch die Berichterstattung bestimmter Medien, bei ihren Patienten erhebliche Ängste und gesundheitliche Störungen auftreten. Stefan Dunkmann sprach mit Dr. Friederike Lindeburg, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Homöopathie und Chirotherapie in Strackholt (Ostfriesland)

Und hier noch eine Presseerklärung dazu:

Ostfriesische Ärzte für gesundheitliche Aufklärung

Bedingt durch die aktuelle gesundheitspolitisch/gesellschaftliche Situation (sog. CoronaKrise) haben sich in Ostfriesland Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen.
Unsere Absicht ist es, im Rahmen der „Corona-Krise“ sachliche Aufklärungsarbeit zu leisten.
Übereinstimmend stellen wir im Rahmen unserer ärztlichen Tätigkeit fest, daß viele
Patienten wegen der zum Teil widersprüchlichen Informationen und Maßnahmen sehr
verunsichert sind. Weiterhin fällt uns auf, daß, bedingt durch die von der Regierung bzw. vor
Ort durch Schulen und Arbeitgeber noch strenger modifizierten Vorgaben und die durch die
Berichterstattung bestimmter Medien entstandenen Ängste, gesundheitliche Störungen bei
unseren Patienten auftreten.
Dies sind unter anderem: Verschlechterung schon vorbestehender depressiver
Erkrankungen, Dekompensation psychotischer Störungen, Vereinsamung alleinstehender
Menschen und Heimbewohner mit Neuauftreten depressiver Verstimmungen, verminderte
soziale Bindung bei derzeit fehlender Regelbeschulung und Verbot von Spielen in Gruppen
bei Kindern, Hauterkrankungen durch übertriebene Hygienemaßnahmen (Ekzeme an
Händen durch zu häufiges Waschen und Hautausschläge im Gesicht unter Mund-NaseBedeckung).
Wir sehen weiter Herabsetzung der motorischen Entwicklung bei Kindern und zunehmende
Immobilität der Senioren sowie verminderte Immunität durch Aussetzen von
Trainingsmöglichkeiten, Reha-Sport und Sportveranstaltungen, verminderte Diagnostik von
Erkrankungen durch Aussetzen von Vorsorgeuntersuchungen, Verschlechterung
bestehender chronischer Erkrankungen (z.B. Diabetes, Herzerkrankungen) durch fehlende
Kontrolluntersuchungen, verspätetes Aufsuchen von Ärzten wegen bestehender Ängste.
Es herrscht Verzweiflung bei Sterbenden und deren Angehörigen, die sich einerseits oft in
der Sterbephase nicht verabschieden können und dann weiter durch Minimierung der
Trauerfeiern (max. Personenbegrenzung, keine Teetafel) traumatisiert werden, sowie
zunehmende Zukunftsängste und Depression bis hin zur Suizidalität durch die
wirtschaftlichen Auswirkungen (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit) bei nicht absehbarem Ende.
Es liegen inzwischen ausreichend gesicherte Studiendaten (Prof. John Ioannidis, Professor
Hendrik Streek {Heinsberg-Studie}) vor, die belegen, daß sowohl die Infektiosität als auch die
Sterblichkeit der Covid-19-Infektion mit einer Influenza vergleichbar ist. Es zeigte sich, daß
22% aller Verläufe asymptomatisch (ohne Symptome) sind, weitere 8% haben
ausgesprochen milde Verläufe (somit haben also 30% der Infizierten kaum spürbare
Beschwerden); die Sterblichkeit der Erkrankung liegt bei 0,37% mit einem
durchschnittlichen Sterbealter von 81 Jahren bei einer generellen durchschnittlichen
Lebenserwartung in Deutschland von 80,76 Jahren. Das Infektionsrisiko beträgt bei einem 2-
Personen-Haushalt nur 40%, bei einem 4-Personen-Haushalt 18%. Einer weiteren Studie
zufolge (Jones et al. 2020, L´Huillier et al 2020) sind bei Kindern in den oberen Atemwegen
keine höheren Viruskonzentrationen nachweisbar, so daß sich die Übertragung durch Kinder
minimiert.
Wie die jüngsten Ereignisse zeigen, gibt es immer noch Neuinfektionen mit Covid-19. Wir
sollten aber lernen mit diesen anders umzugehen. Eine Mutter nimmt ihr krankes Kind
selbstverständlich in den Arm und tröstet es. Auch einem kranken Erwachsenen tut
Empathie, Pflege durch körperliche Berührung und Nähe gut. Statt dessen grenzen wir aus
und behandeln unsere Patienten, als ob sie die Pest oder Cholera hätten.
Menschen mit einem intakten Immunsystem werden die Erkrankung gefahrlos durchlaufen.
Wenn Erkrankungen nur durch Erreger verursacht würden, müßten wir Ärzte oder das
Pflegepersonal in jeder Grippesaison anhaltend krank sein.
Louis Pasteur soll auf dem Sterbebett seinem Gegner Béchamp recht gegeben haben: „Die
Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“.
Krank werden wir, wenn unser Immunsystem zum Beispiel durch privaten oder
arbeitsbedingten Streß geschwächt ist.
Daher macht es Sinn, unsere Abwehrkräfte zu stärken durch gesunde, vitaminreiche
Ernährung, Erholungspausen, Vitamin-D-Substitution im Winter, ggf. nötige
Gewichtsreduktion, Sport, Aufenthalt an der frischen Luft u.a.
Gerade für die herausragende Rolle einer adäquaten Vitamin-D-Versorgung bei Covid 19-
Erkrankungen existieren neue gesicherte Studien-Ergebnisse (Ilie, P. C. et al. 2020).
Daß man Menschen mit einem zum Beispiel durch Medikamente geschwächten
Immunsystem oder ältere Mitbürger schützen sollte, ist selbstverständlich, das war schon
immer so. Dies erreicht man aber nicht durch Wegsperren, würdelose Besuchsbedingungen
in Altersheimen oder andere Zwangsmaßnahmen. Auch Freude, Gemeinschaft, Singen,
Feiern stärken das Immunsystem und fördert unsere Gesundheit.
Angesichts der zunehmenden medizinischen, sozialen und wirtschaftlichen Schäden halten
wir es für gerechtfertigt und erforderlich dem Leben wieder Leben zu geben, indem die
bestehenden Maßnahmen umgehend und umfassend gelockert werden und ein normaler
Schul- und Kindergartenbetrieb ohne Mund-Nasenschutz, wie auch von kinderärztlichen
Fachgesellschaften gefordert, wieder aufgenommen wird (Stellungnahme DGKH,DAKJ, bvkj,
DGPI vom 18.5.2020).
Gezeichnet: Dr. Manfred Dittmar, Dr.Thomas Fein , Gisela Heddinga, Dr. Insa Hilbers, Dr.
Friederike Lindeburg, Heinz Lindeburg, Friederike Steckstor, Gisela Stehle, Dr.Gabriele Zeller.
(Literatur bei den Verfassern)