Killervirus oder Grippe? – Sucharit Bhakdi’s Buch stürmt die Bestsellerlisten

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, anerkannter deutscher Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, richtete sich bereits Mitte März mit mehreren YouTube-Videos an die Öffentlichkeit und äußerte sich kritisch zur Datengrundlage, die das Fundament für die staatlich verordneten Zwangsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland bildete. Die Videos und sein offener Brief an Angela Merkel erreichten Millionen Bürger. Jetzt hat der mutige wie standhafte Wissenschaftler ein Buch über seine Thesen verfasst, das in atemberaubender Geschwindigkeit rund vier Wochen vor Publikationstermin die Bestsellerlisten des Landes im Sturm erobert.

Sucharit Bhakdi, Sohn thailändischer Eltern im diplomatischen Dienst, begeisterte sich maßgeblich durch seine Mutter, die an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore studiert hatte, früh für Medizin. Der heute 63-Jährige studierte von 1963 bis 1970 Humanmedizin an der Universität Bonn, davon 1966 bis 1970 als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Im Februar 1971 wurde er zum Dr. med. promoviert. Von 1972 bis 1974 verfügte er über ein Stipendium der Max-Planck-Gesellschaft, am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg. Von 1974 bis 1976 erhielt er ein Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg.

Karina Reiss/Sucharit Bhakdi: Corona Fehlalarm?

Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn erhielt Bhakdi ein Stipendium am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg, sowie anschließend ein weiteres Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg. In der Folgezeit seiner Karriere leitete er mehr als zwanzig Jahre das Institut für Medizinische Mikrobiologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Bhakdi wurde einer breiteren Öffentlichkeit durch seine Stellungnahme zu Covid-19 und dem Umgang mit der Viruserkrankung bekannt. Auf einem eigene YouTube-Kanal veröffentlichte er Videos, in welchen er sich kritisch zur Datengrundlage, die das Fundament für die verordneten Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie in Deutschland bildete, äußerte. Er kritisierte, dass in den Massenmedien oft mit Infiziertenzahlen argumentiert werde, ohne nach der Schwere der Symptome zu differenzieren, und dass man Menschen als „Coronatote“ klassifizierte, wenn ein positives Testergebnis vorliege, ohne die Todesursache zu ermitteln, selbst dann nicht, wenn multiple Vorerkrankungen andere Ursachen nahelegten. Es sei auch methodisch falsch, das Verhältnis von Toten zu Infizierten aus der Anfangszeit der Epidemie zu verwenden, um neuere Infiziertenzahlen auf zu erwartende Tote hochzurechnen, so der Wissenschaftler. Am 26. März 2020 verfasste Bhakdi zu seiner Argumentation einen fünf Fragen aufwerfenden offenen Brief an Angela Merkel und verbreitete ihn am 29. März öffentlich, in dem er als viertes Video ähnlich der Kanzlerin eine Ansprache an seine „Mitbürger“ richtete. Sein Resümee war, dass er die verordneten Maßnahmen des Lock-down als Verletzung der Grundrechte klassifizierte.

In seinem offen Brief an Angela Merkel schrieb Bhakdi:

Es ist ausdrücklich nicht mein Anliegen, die Gefahren der Viruserkrankung herunterzuspielen oder eine politische Botschaft zu kolportieren. Jedoch empfinde ich es als meine Pflicht, einen wissenschaftlichen Beitrag dazu zu leisten, die derzeitige Datenlage richtig einzuordnen, die Fakten, die wir bislang kennen, in Perspektive zu setzen – und darüber hinaus auch Fragen zu stellen, die in der hitzigen Diskussion unterzugehen drohen.

Der Grund meiner Besorgnis liegt vor allem in den wirklich unabsehbaren sozio-ökonomischen Folgen der drastischen Eindämmungsmaßnahmen, die derzeit in weiten Teilen Europas Anwendungen finden und auch in Deutschland bereits in großem Maße praktiziert werden.

Mein Wunsch ist es, kritisch – und mit der gebotenen Weitsicht – über die Vor- und Nachteile einer Einschränkung des öffentlichen Lebens und die daraus resultierenden Langzeiteffekte zu diskutieren. Dazu stellen sich mir fünf Fragen, die bislang nur unzureichend beantwortet wurden, aber für eine ausgewogene Analyse unentbehrlich sind.

Daraufhin erfolgte eine regelrechte „Vernichtungskampagne“ gegen Bhakdi.

Jetzt hat Prof. Dr. Sucharit Bhakdi mit seiner Co-Autorin Prof. Dr. rer. nat. Karina Reiss, Wissenschaftlerin am Campus Kiel der Universitätsklinik Schleswig-Holstein – ist dort an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie tätig – ein Buch über seine Thesen mit dem Titel Corona Fehlalarm? geschrieben.

Schon wenige Stunden nach Bekanntwerden des brisanten Werkes hat es Bhakdi’s Schrift alleine durch Vorbestellungen auf diversen Verkaufsportalen – so auch auf Amazon –  auf Platz 1 geschafft.

Bestellinformationen:

Karina Reiss/Sucharit Bhakdi: Corona Fehlalarm?, 160 Seiten, 15,00 Euro –hier vorbestellen!