Londons Polizei flieht vor „Black Lives Matter“ – Mob

Auch in Großbritannien enden zunächst friedliche „Black Lives Matter“- Proteste in blanker Gewalt. In London flüchten Polizisten vor dem aufgebrachten Multikulti-Mob, die britische Flagge brennt, der Polizeichef ist angesichts seiner vielen verletzten Beamten „traurig“ und „zutiefst deprimiert“.

Die „Anti-Rassisten“ jagten die Polizisten regelrecht durch die Straßen der Hauptstadt. Die (ehemaligen) Ordnungshüter wurden mit Gegenständen und Feuerwerkskörpern attackiert. 27 verletzte Polizisten sind das Ergebnis eines gewalttätigen Protestes der „Unterdrückten“. Besonders schlimm traf es am Sonnabend eine Polizistin der Reiterstaffel. Ihr Pferd wurde mit Feuerwerkskörpern und Fahrrädern angegriffen und ging panisch durch. Die Polizistin landete mit gebrochenem Schlüsselbein und Rippe sowie einer Lungenverletzung im Krankenhaus.

Am Sonntag hatten sich Tausende im Regierungsviertel in London versammelt, um am „Black Live Matters“ Whitehall-Marsch teilzunehmen. Ein dunkel pigmentierter Demonstrant wurde gefilmt, wie er auf den Kenotaph kletterte, ein vom britischen Architekten Edwin Lutyens entworfenes nationales Kriegsdenkmal, das den Millionen Opfern des Ersten Weltkrieges gewidmet ist, und mit einem Feuerzeug vergeblich versucht, die Union Jack Flagge in Brand setzte.

Wie in Deutschland auch, interessiert die aufgebrachte Masse die weltweit ausgerufene Corona-Pandemie herzlich wenig. Abstände, Masken – Schnee von gestern.

Während der unterwürfige Normalbürger in Großbritannien wie in Deutschland mit dem Lappen vorm Gesicht zum Einkaufen rennt, gelten die Distanz-Regeln für die George Floyd-Bewegten nicht. Sie „überfluteten“ laut MailOnline die Straßen gegen die Regeln der sozialen Distanzierung, die Straßen rund um die US-Botschaft im Zentrum von London , bevor sie Richtung Regierungsviertel Westminster marschierten, um gegen „rassistische Ungerechtigkeit und Polizeibrutalität“ zu protestieren.

Premier Boris Johnson ist angesichts der landesweiten Straßenkämpfe „not amused“: „Die Menschen haben das Recht – unter Beachtung der Abstandsregeln – friedlich zu protestieren, aber sie haben kein Recht, die Polizei anzugreifen. Diese Demonstrationen wurden durch Schläger untergraben – und sie sind ein Verrat an der Sache, der sie dienen wollen. Die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen“, twittert der Premier.

In Bristol schrieben Black Live Matters-„Aktivisten“ die Geschichte um. Sie stürzten die Statue von Edward Colston und schmissen sie kurzerhand ins Hafenbecken. Der 1636 geborene Colston war englischer Kaufmann, Abgeordneter, Philanthrop und  – Sklavenhändler. Er unterstützte und stiftete Schulen, Armenhäuser, Krankenhäuser und Kirchen in Bristol, London und anderswo. Bristol erinnert durch verschiedene Wahrzeichen, Straßen- und Schulbenennungen an ihn. Auch ein Brötchen trägt – noch – seinen Namen.

Auf der britische Kriegsheld Winston Churchill musste „dran glauben“. Von vielen Briten als als 2.Weltkriegsbeender verehrt, wird er von der heutigen Rassismus-Jugend verachtet. In London brandmarkten sie die Statue des ehemaligen Britischen Premier mit den Worten „Churchill war ein Rassist“ und klebten ihm ein „Black Live Matters“ -Pappschild um den Bauch. Ihrer Meinung nach habe er „Nazi-Deutschland“ nur bekämpft, um den Kolonialismus des Commonwealth zu schützen. Bei ihm handele es sich bewiesenermaßen und posthum um einen „Rassisten“.


Die Londoner Polizeichefin Cressida Rose Dick, die als erste Frau am 10. April 2017 die Leitung der seit 1829 bestehenden Behörde übernahm, zeigt angesichts des Chaos auf den Straßen ihrer Stadt Verständnis und spricht von „leidenschaftlichen Protesten“.

Sie fordert die Demonstranten wegen des grassierenden Coronavirus auf, zu Hause zu bleiben. Die Bedrohung sei real und sie sollten doch bitte Freunde und Angehörige schützen.

Darüber hinaus versinkt sie scheinbar in tiefe Depressionen und weint nächtens in ihr Kissen: „Ich bin zutiefst traurig und deprimiert darüber, dass eine Minderheit von Demonstranten gestern Abend gegenüber Beamten in der Londoner Innenstadt gewalttätig geworden ist“, so das Statement der Polizeichefin angesichts der Gewalt gegenüber ihren Untergebenen. (MS)