Koksen gegen Corona?

Foto: Von Just dance/Shutterstock

Es war merkwürdig still geworden um die virologische Alarmhupe Christian Drosten. Man wäre fast auf den Gedanken gekommen – auch wegen der immer geringeren Zahl der Neuinfizierungen, trotz Massenpartys und Splatter, sorry Matter-Demos – dass die diesjährige Grippe nun endgültig am Abklingen wäre.

Doch nun ist er wieder da, der Drosten – dank solch gieriger Klick-Medien wie n-tv, die unbedingt den Panikmodus hochhalten müssen, um im Alexa-Ranking auch weiterhin oben zu bleiben.

Und da so gut wie fast alles ausgereizt ist, gibt es nun wieder einmal ein Forschungsergebnis, das unsere Aufmerksamkeit erringen soll und dem sich offensichtlich Herr Drosten bereits angeschlossen hat.

n-tv schreibt:

„Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben kürzlich eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Nase möglicherweise das wichtigste Einfallstor für die Coronaviren ist. Offenbar werden die Schleimhäute hier am leichtesten befallen, und Sars-CoV-2 wandert von dort die Atemwege hinab in die Lunge. Virologe Christian Drosten hat die Studie in seinem NDR-Podcast aufgegriffen und zieht daraus seine Schlüsse.“

Als Therapiemöglichkeit wird virales Nasenspray empfohlen.

Aber da gäbe es noch eine ganz andere Lösung, die mit Sicherheit auch viel mehr Spaß macht: Man kokst sich die Nasenschleimhaut einfach weg. Zwei Gramm am Tag müssten reichen, ein teures Vergnügen, aber die Dealer sehen ja auch viel geiler aus, als die meisten Apotheker. Am besten man zieht sich mit zermalmten Neonröhrensplitter gestrecktes Zeugs rein – dann löst sich die Nasenschleim im Nu auf und kann das böse Virus auch nicht weiter in die Lunge tragen.

Wem das zu teuer ist: Es gibt auch schlechtes Speed. Und wer keinen Bock auf Drogen hat: Mit Pfefferminze gestärkter Schnupftabak tut es auch.

Am besten n-tv macht ein Video, in welchem der werte Herr Drosten uns zeigt, wie das funktioniert.