Steinwürfe auf Polizei – Linker Terror nimmt zu, Frau Esken scheint es zu freuen

Sachsen/Leipzig – Nach der Razzia gegen die linksextreme Szene im Leipziger Stadtteil Connewitz haben am Mittwochabend spontan etwa 500 zumeist schwarz gekleidete, vermummte Menschen aus den Reihen der Antifa „demonstriert“. Dabei flogen Pflastersteine und Bengalos in Richtung der Polizei, mehrere Einsatzfahrzeuge wurde beschädigt. Die linksradikale SPD-Vorsitzende Esken wird sich über den zunehmenden Terror, den ihre Antifa-Freunde auf die Straßen tragen, freuen. Zur Erinnerung nochmal Eskens Leitspruch: „58 und Antifa. Selbstverständlich!“

Am Mittwochabend kam es im Leipziger Stadtteil Connewitz „bei einer Kundgebung der linken Szene zu Ausschreitungen“. So die nur noch als skandalöse Verharmlosung zu titulierende Darstellung des öffentlich-rechtlichen MDR Sachsen. Denn tatsächlich zog ein 500 Personen starker linksextremistischer marodierender Mob durch den linksdominierten Stadtteil, attackierten die Polizei mit Steinen, zündeten Bengalofeuer und schleuderten diese auf Motorradfahrer der Polizei. Polizeifahrzeuge wurden mit Steinwürfen eingedeckt. Mehrfach wurden Feuerwerksraketen und Feuertöpfe gezündet. Mehrere Glas- und Müll-Container sowie Bauzäune wurden umgeworfen und damit Fahrbahnen blockiert.

Auslöser für die „Kundgebung“, so der Gebührensender MDR Sachsen, waren Wohnungsdurchsuchungen der Sonderkommission Linx am selben Tag in Connewitz. Sie standen nach Angaben des Landeskriminalamtes im Zusammenhang mit linksextremistischen Straftaten. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde noch während des Einsatzes in Connewitz auf einem Szene-Portal im Internet zu einer „Solidaritätsdemo“ im Herderpark aufgerufen – mit den Worten „Jede Durchsuchung hat ihren Preis“.

Die Polizei Sachsen hält sich mit der klaren Benennung des linken Terrors ebenfalls zurück und entschuldigt sich auf Twitter für den Einsatz eines Polizeihubschraubers:

Polizei Sachsen (Bild: Screenshot)

Im Kommentarbereich empören sich Saskia Eskens Antifa-Freunde und Sympathisanten:

„Tja liebe Polizei. Wie man in den Wald hineinruft…“

„Zu der es gar nicht erst gekommen wäre, würde die Polizei sich einfach aus dem Kiez fernhalten.“

„Willst du ernsthaft Schußwaffen gegen ein paar Arbeitslose,Kinder und Studenten einsetzen? Weil die ein paar Steine und Flaschen werfen. Ganz rund läuft es bei dir anscheinend nicht mehr oder?“

„Ich hörte, dass eure Einsatzfahrzeuge sich zum Teil gegenseitig beschädigten, als sie in der zu engen Straße nebeneinander fahren wollten. Wird das extra aufgenommen oder der Einfachheit halber auch den Menschen dort in die Schuhe geschoben?“

Andere wundern sich nicht nur über die Wortwahl der Polizei:

„Unfriedlicher Verlauf? Warum wird das so verharmlosend dargestellt? Krawalle sind das.“

„Bringt den Müll raus und hört auf euch zu rechtfertigen…“

„Ausräuchern das Antifa Pack“

„Steinwerfer sind potenzielle Mörder, hoffentlich agiert man auch dementsprechend und sperrt sie weg!“

„Wann greift der Staat eigentlich endlich gegen die Linken durch?? Es kann doch nicht sein das die wie die halbstarken durch die Stadt rennen ( egal wo ) alles platt machen und dann von Polizeigewalt reden! Der Staat muss in meinen Augen massiv Mal da vorgehen“

„Jahrelang hat man diese linken Terroristen gewähren http://lassen.man hat dafür gesorgt dass sich extremistische Strukturen aufbauen konnten. Es wird Zeit dass dieser Terrorismus endlich beendet wird.“

„Krawall-Jule“ stellt Anfrage nach Connewitz-Razzia

Die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel – auch „Krawall-Jule“ von ihren Antifa-Freunden genannt – will von der Landesregierung per Anfrage wissen, weshalb die Polizeibeamten bei der Razzia im Linksradikalenstadtteil Connewitz so „martialisch ausgestattet“ gewesen sei.

Nagel, ausgestattet mit einem Studium der Politikwissenschaften, einem PDS-Parteibuch und einem Mitgliedsausweis der vom Verfassungsschutz beobachteten „Roten Hilfe“ hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, massiv gegen die Polizei zu hetzen. Als es in dieser Neujahrsnacht wieder einmal im Stadtteil Connewitz zu brutalen Attacken auf die Polizei durch ihre linksextremistischen Freunde kam – ein Polizist wurde hierbei schwer verletzt – hatte Krawall-Jule der Polizei an der Eskalation gegeben. Die Polizei habe Connewitz geradezu „belagert“, beklagte die Linken-Abgeordnete. Polizeigruppen hätten Menschen umgerannt und verletzt, kritisierte Nagel. Auf Twitter schrieb sie zudem noch von „ekelhafter Polizeigewalt“, „rassistischer Kontrolle“ und „Schikane“. „Anstatt die Polizei den Kiez einfach mal verläßt, läuft sie immer wieder behelmt durch die Menge, rennt Menschen um und löscht Feuer“, empörte sich die Linken-Politikerin.

Nagel gilt als eine der politischen Wortführer der linken Szene in Connewitz. 2016 sorgte Nagel für Schlagzeilen, weil im Schaufenster ihres Büros ein Plakat hing, das zu Gewalttaten am Tag der Deutschen Einheit aufrief. „Am dritten Oktober Antifa Action“ und „Einheitsfeier zum Desaster machen“ stand darauf. Auch beschäftigte Nagel mehrfach die Justiz. So wurde ihr unter anderem vorgeworfen, während einer Demonstration eine ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin bedroht zu haben.  (SB)