Wehrbeauftragte Högl liefert wie bestellt: Nach Polizei jetzt Bundeswehr voll „nazi“

Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) (Foto:Imago/FutureImage)

Berlin / Bonn – Keinen Monat nach der Bestellung der völlig sach- und fachfremden SPD-Apparatschik Eva Högl als Wehrbeauftragte des Bundestages wird klar, was der eigentliche Zweck ihrer Berufung gewesen zu sein scheint: Die Säuberung der Truppe von unerwünschten, „rechten“ Elementen. In ihrer ersten öffentlichen Verlautbarung in ihrem Amt, die sich inhaltlich mit den ihr anvertrauten Streitkräften befasst, geht Högl nicht etwa auf die dringlichen Ausrüstungsprobleme der Bundeswehr ein – sondern beklagt deren „rechtsextreme“ Strukturen.

Die von der politischen Linken, zusammengeschlossen im faktischen Einparteienblock aus Groko und linksgrüner „Opposition“, vorangetriebene Zersetzung der Staatsgewalt von Innen heraus geht in die nächste Runde. Nachdem Deutschlands Polizisten einer historisch beispiellosen Verunglimpfungs- und Verhetzungskampagne durch Medien und Demonstranten ausgeliefert ist, der sich zunehmend auch Politiker anschließen und die sie als latente Rassisten an den Pranger stellt, spielt die Wehrbeauftragte den Ball weiter – und überzieht jetzt auch die Bundeswehr mit einem unappetitlichen Generalverdacht, sie sei von braunen U-Booten unterwandert.

Die vom „Spiegel“ zuvor servierte Steilvorlage des Bundeswehr-Hauptmanns, der sich angeblich per Brief mit einem „dramatischen Hilferuf“ an CDU-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gewandt hatte und von „rechtsextremen Tendenzen“ in der Eliteeinheit „Kommando Spezialkräfte“ (KSK) berichtete, griff Högl nur allzu dankbar auf – und erklärte laut „Welt„, bei den Vorkommnissen handele es sich um „mehr als Einzelfälle“. Tatsächlich gäbe es durchaus breite Strukturen und Netzwerke in der Bundeswehr, „die rechtsextrem sind, wo es rassistische Übergriffe gibt.“ Ergo: „Schnelles Handeln“ sei nun notwendig.

Zersetzung von oben

Die Vorwürfe „rechtsextrem“ oder „rassistisch“ bleiben – auch bei Högl – ebenso unbelegt wie verwaschen. Der mit „schwerwiegendste“ Vorwurf, den der Offizier in dem (möglicherweise bestellten) Brief an AKK gegen seine „rechtsextremen“ Kameraden erhebt, ist denn beispielsweise die Verwendung des Rufzeichens „Y-88“, was natürlich auf die zwingende alphanumerischen Übersetzung „Heil Hitler“ und damit Nazi-Gesinnung der Truppe hindeutet. Selbst wenn es sich hier um einen womöglich makaber-verunglückten Scherz gehandelt haben sollte: Unser subversiven „rechten Netzwerken“ versteht man etwas anderes.

Doch es geht ohnehin nur um den passenden Vorwand, um die die nächsten Säuberungswellen loszutreten – nach der Polizei nun auch beim Bund. Die Waffenträger und Inhaber des staatlichen Gewaltmonopols sollen an Haupt und Gliedern gestutzt werden und das, was von ihnen übrig bleibt, zum weltanschaulich integren Befehlsempfänger des neuen Linksstaats umgebaut werden, von dem keinerlei „subversive“ Gefahr für die Regierung ausgeht, derweil sie ihren Komplettumbau der Bevölkerung in kultureller, ethnischer und ökonomischer Hinsicht ungestört vorantreibt. (DM)